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DER KONSTRUKTEUR 1-2/2015

DER KONSTRUKTEUR 1-2/2015

KONSTRUKTIONSELEMENTE 03

KONSTRUKTIONSELEMENTE 03 Spiralkegelräder werden entsprechend der Anwendungsanforderungen spezifisch ausgelegt stellt. Die Kombination von kontinuierlichem Teilverfahren und eingängigem Werkzeug führt zu höchsten Teilungsgenauigkeiten. Der parallele Zahngrund führt zu großen Fußrundungsradien, die sich positiv auf die Bruchfestigkeit (Lebensdauer) des Radsatzes auswirken. Suhner fertig sie im Modulbereich 1 bis 4 mit Durchmessern von 10 bis 275 mm. Spiralkegelräder, hergestellt mit dem Zyklo-Palloid- Wälzfräsverfahren, erfüllen hohe Ansprüche an die Laufruhe und die Gleichförmigkeit der Bewegungsübertragung des Radsatzes (aktive Lärmreduzierung). Dieser Herstellungs-prozess bietet alle Voraussetzungen für eine hohe Fertigungsqualität und lässt sich für die Einzel-, Klein- und Großserienfertigung einsetzen. Die Zyklo-Palloid-Verzahnung wird wie die Palloidverzahnung in einem kontinuierlichen Wälzfräsverfahren hergestellt. Durch den Einsatz der Einzelmesserköpfe ist das Modul frei wählbar. Dies ergibt eine sehr hohe Flexibilität in der Auslegung und Berechnung der Kegelradgetriebe. Hypoidverzahnungen sind ebenfalls möglich. Weitere Charakteristiken der Zyklo-Palloid-Verzahnung sind: konstante Zahnhöhe, hoher Überdeckungsgrad, hohe Teilungsgenauigkeit und Verlagerungsunempfindlichkeit. Basierend auf der bewährten Zyklo- Palloid-Verzahnung (Weichverzahnung) entstand die neue Technologie Zyklo-Palloid-Hartverzahnung HPGS. Der durch die Wärmebehandlung bedingte Verzug wird mittels Bornitrid-beschichteten Messern eliminiert. Bei dieser nach der Wärmebehandlung durchgeführten Feinbearbeitung werden sehr hohe Qualitäten erreicht, welche den gestiegenen Anforderungen heutiger Leistungsgetriebe entsprechen. Die HPGSspiralverzahnten Kegelräder bieten eine wesentlich höhere Flankenbelastung, eine deutlich bessere Laufruhe und eine gezielte Beeinflussung der Tragbildgestaltung. Die erreichten Oberflächenwerte auf den Zahnflanken entsprechen Schleifqualität, und die Verzahnungsqualitäten können zwischen 4 und 6 nach DIN 3965 erreichen. Suhner bietet sie im Modulbereich 2,0 bis 5,5 im Durchmesserbereich von 10 bis 275 mm an. www.suhner.com Pumpenaggregat, jetzt auch für die Automobilindustrie Das Kompakt-Pumpenaggregat vom Typ HK der Hawe Hydraulik SE entspricht nun auch den technischen Anforderungen der Automobilindustrie. Damit ist es in Werkzeugmaschinen der Automobilhersteller einsetzbar. Das Aggregat ist auf Abschaltbetrieb ausgelegt. In dieser Betriebsart senkt es laut Anbieter den Energie bedarf des Hydrauliksystems in der Werkzeug-maschine um bis zu 80 % gegenüber Systemen mit markt üblichen Produkten. Für den Abschaltbetrieb ist das Aggregat mit leckagefreien Sitzventilen vom Typ NBVP in Nenngröße 6 (Cetop 3) und mit einem Druckspeicher ausgestattet. Wie in den Lastenheften der Automobilhersteller vorgegeben, sind Temperatur- und Niveauüberwachung sowie die Verschmutzungskontrolle des Filters mit einer Vorwarnfunktion ausgestattet. Der Maschinenbediener bekommt erforderliche Eingriffe frühzeitig signalisiert und kann sie in geplanten Stillstandszeiten durchführen. Die Hardware-Schnittstellen entsprechen den Forderungen der Auto mobilhersteller. So ist das Aggregat über einen Harting-Stecker schnell an die Werkzeugmaschine angeschlossen. Die Sensoren sind über M12-Stecker verbunden. Der Einfüllstutzen mit der in der Automobilindustrie üblichen Befüllkupplung sorgt für Ölreinheit. www.hawe.de Gliederkettenförderer Der Automatisierungsspezialist Minitec hat sein Programm an Gliederkettenförderern ausgebaut. Die Konstruktionselemente stehen in verschiedensten Baugrößen und unterschiedlichen Materialien zur Verfügung. So lassen sich vielfältige Applikationen individuell lösen. Einen umfassenden Überblick über alle Komponenten bietet der neue Katalog „Gliederkettenförderer“, der auf der Website des Unternehmens unter der Rubrik „Media“ erhältlich ist. www.minitec.de 30 Der Konstrukteur 1-2/2015

special Medizintechnik Die zunehmende Technisierung in OP und Labor stellt besondere Anforderungen hinsichtlich der Visualisierung und der Mensch-Maschine-Schnittstellen. Tragarmsysteme sorgen dabei für Ergonomie und helfen, die Vorteile der modernen Technik bestmöglich zu erschließen. Bild: Haseke GmbH & Co. KG, Porta Westfalica

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