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DER KONSTRUKTEUR 1-2/2018

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SMARTE KOMPONENTEN 02 02

SMARTE KOMPONENTEN 02 02 Durch Isense kommunizieren die Smart Plastics mit dem Anwender; optional lässt sich das System an das Igus-Datacenter anbinden, um Wartungsprozesse zu automatisieren und zu optimieren immer der beste Wartungstermin bestimmt werden. Insbesondere bei langlebigen Komponenten aus Tribo-Polymeren zahlt sich die volle Ausnutzung des Lebenszyklus aus. Erst wenn bestimmte Werte über- bzw. unterschritten werden, erfolgt das Warnsignal. Der Wartungsprozess wird automatisiert und dadurch billiger. Grundsätzlich können Wartung, Reparatur und Austausch stets im optimalen Augenblick geschehen. Vorher- sagbare Wartung bringt also alles auf eine einfache Formel: Ausfallszeit runter, Lebensdauer rauf, und dadurch erhöhte Anlageneffizienz. Bilder: igus GmbH, Köln www.igus.de VIRTUELL SCHALTEN UND WALTEN TEACHBARER MAGNETSENSOR MIT IO-LINK SPECIAL Flächenüberwachung in Kombination mit einer Standard- Bedienfunktion bietet die Sicherheitsschaltmatte Psenmat von Pilz. Die Bedienfunktion ähnelt einem virtuellen Taster und wird ermöglicht durch eine integrierte Ortsdetektion. So braucht es keinen separaten Schalter mehr. Mit integrierten OSSD-Ausgängen kann die Verkabelung reduziert werden, und die Schaltmatte ist so an jedes Auswertegerät anschließbar. Sie sichert Zugänge gegen den Zutritt von Personen ab und verlangsamt oder stoppt die Maschine beim Eintritt in den Gefahrenbereich. Ihre Reaktionszeit beträgt weniger als 25 ms. Bis zu 22 Matten lassen sich in Reihe schalten. Mit Schutzart IP67 ist sie für hohe mechanische Beanspruchung geeignet und in Temperaturen von 0 bis +55 °C einsetzbar. Die Schalterfunktionalität ermöglicht freihändiges und hindernisfreies Arbeiten. Angebunden werden kann sie an das Sicherheitssystem Pnozmulti, das Automatisierungssystem PSS 4000 oder die Visualisierungslösung Pmivisu. www.pilz.com Der Magnetschalter MMS-22-IO-Link von Schunk bietet mehr Auswertemöglichkeiten für die pneumatischen Universalgreifer PGN-plus- P und die pneumatischen Kleinteilegreifer MPG-plus. Der Sensor kann störkonturfrei in der C-Nut der Greifmodule platziert werden. Mit ihm lässt sich der gesamte Hubbereich des Greifers erfassen, sodass unterschiedlich große Teile präzise detektierbar sind. Mit IO-Link können neben der Positionsabfrage zusätzliche Daten generiert werden, z. B. Zyklenzahl, Temperatur, Auswertungsqualität oder Sensoridentifikation. Eine durchgängige Kommunikation zwischen Magnetschalter und Steuerung ist gewährleistet. Hierfür wird der Sensor, der den IO-Link-Class-A-Standard erfüllt, direkt mit dem IO-Link-Master verbunden. Statt den Schaltpunkt mechanisch einzustellen, lässt sich der Sensor über die IO-Link- Schnittstelle teachen. Alternativ können kabelgebundene Stecker- oder berührungslose Magnet-Teachwerkzeuge eingesetzt werden. www.schunk.com 46 DER KONSTRUKTEUR 1-2/2018

SMARTE KOMPONENTEN EFFIZIENTE KÜHLSCHMIERSTOFFPUMPE DENKT MIT Für hohe Betriebskosten bei der Kühlschmierstoffversorgung (KSS) spanender Werkzeugmaschinen sind insbesondere die daran beteiligten Pumpen verantwortlich. Hier setzt der Hocheffizienz-MGE-Motor von Grundfos in der IE5-Klassifizierung (derzeit bis 11 kW) an. Die mit diesem Antrieb ausgestatteten Pumpen sind nicht nur sehr effizient, sie bieten darüber hinaus attraktive Funktionalitäten. Durch verschiedene Funktionsmodule (Basis-, Standard- und erweiterte Module) kann der Betreiber passend zur jeweiligen Anwendung eine Vielzahl integrierter Pumpenfunktionen nutzen. Die Spanne reicht von der einfachen Prozessregelung mit konstanten Parametern bis hin zu komplexen, anwendungsspezifischen Regelungen. Mit dem IE5-Antrieb ausgerüstete Pumpen sind zudem sehr kommunikativ: Die Kommunikationsmodule CIM (Einsteckmodul) ermöglichen eine Datenübertragung über Feldbus-Standards, wie z. B. LON, Profibus/Profinet, Modbus, SMS/GSM/GPRS und BACnet, über die drahtlose Verbindung GSM/GPRS oder das Grundfos Remote Management. Die App Grundfos Go erlaubt die Pumpensteuerung per Smartphone mit Zugriff auf die Betriebsdaten der Pumpe und der Anlage. www.grundfos.de STEUERUNG ERMÖGLICHT GRENZENLOSE AUTOMATISIERUNG PLCnext Control ist das erste Produkt der offenen Steuerungsplattform von Phoenix Contact auf Basis der PLCnext Technology. Die Steuerung vereint die Robustheit und Sicherheit einer klassischen SPS mit der Offenheit und Flexibilität smarter Devices. Automatisierungsprojekte können nun ohne die Grenzen proprietärer Systeme umgesetzt werden. Ergänzend zu der klassischen SPS-Programmierung nach IEC 61131 ermöglicht PLCnext Technology die Programmierung der Steuerungen in Hochsprachen, wobei SPS-typische Echtzeit-Performance und Datenkonsistenz auch für Hochsprachen und modellbasierten Code sichergestellt sind. Mehrere Entwickler können unabhängig voneinander in unterschiedlichen Programmiersprachen arbeiten. Open-Source-Software und Apps können ebenfalls flexibel in das System integriert werden. Die neue Steuerung ist anpassungsfähig und offen für Zukunftstechnologien. Die erweiterte Konnektivität durch offene Schnittstellen und eine direkte Cloud-Anbindung ermöglichen mehr Freiheit. PLCnext Control bietet zudem eine performante CPU und großen Datenspeicher in einem kleinen Gehäuse. www.phoenixcontact.com ERWEITERTER TASTSINN FÜR LEICHTBAUROBOTER Optoforce hat eine neue Anwendungssoftware für Kuka-Leichtbauroboter entwickelt. Die Tastsensoren eröffnen mit den vorprogrammierten Applikationen Integratoren und Endnutzern der Roboter mit einer Nutzlast bis 16 kg neue Automatisierungsmöglichkeiten. Die sechsachsigen Tastsensoren HEX-E und HEX-H werden mit einem Softwarepaket kombiniert. Die Hardware der Sensoren verleiht den Industrierobotern Feinfühligkeit, während die Software diesen erweiterten Sinn in Applikationen umwandelt. Die Hardware ist außerdem auch mit Roboterarmen von ABB kompatibel. Mit „Handführung“ lassen sich die Roboter in eine vorgegebene Richtung bzw. auf einer gewählten Wegstrecke bewegen. Mit „Positionserkennung“ können die Roboter das Vorhandensein eines bestimmten Objekts erkennen und das Werkstück auch dann finden, wenn seine Position verändert wurde. Mit dem erweiterten Tastsinn kann der Sensor dem Roboterarm zudem den Mittelpunkt eines Objekts zeigen. www.optoforce.com INSERENTENVERZEICHNIS HEFT 01/2018 ASM, Moosinning5 Deutsche Messe, Hannover7 DUBOSCHWEITZER, Haltern am See27 Eepos, Wiehl31 Faulhaber, Schönaich 2.US GravoTech, Umkirch19 Harmonic Drive, Limburg15 Haseke, Porta Westfalica 4.US LEE, Sulzbach25 Limbach, Solingen34 Mayr, Mauerstetten16 Micro-Epsilon, Ortenburg3 Pöppelmann, Lohne37 R+W, Klingenberg9 Scanwill, DK-Albertslund33 SMC Deutschland, Egelsbach17 IOT-ANTRIEBSKONZEPT FÜR HÖHERE VERFÜGBARKEIT Mit dem IoT-fähigen Antriebskonzept Simotics IQ von Siemens werden die Simotics SD-Niederspannungsmotoren mit einer Sensorik- Box ausgestattet. Sie erfasst wichtige Betriebs- und Zustandsparameter und überträgt sie per Wi-Fi in die Cloud. Diese Betriebsdaten lassen sich mit der Simotics IQ Mind App auf der Mindsphere speichern und analysieren. Die Mind App stellt technische Motordaten und Analyseergebnisse zu Motorbetrieb und -zustand dar und gibt z. B. Handlungsempfehlungen für die Wartung. Wichtige Key-Performance-Indikatoren werden analysiert und visualisiert, z. B. die Temperatur oder der Schwingungstransient. Mit spezifisch konfigurierbaren Warngrenzen und intelligenter Analytik kann man Wartungsaktivitäten rechtzeitig planen. Durch Einbindung mehrerer Motoren unterstützt die Mind App deren gesamte Zustandsüberwachung und das Management der installierten Motorenflotte in Bezug auf z. B. Energieverbrauch oder Wartungsplanung. www.siemens.com DER KONSTRUKTEUR 1-2/2018 47

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