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DER KONSTRUKTEUR 11/2016

DER KONSTRUKTEUR 11/2016

FÜR DEN ROBOTER 3DREI

FÜR DEN ROBOTER 3DREI PUNKTE SPECIAL Roboter werden immer kompakter und können immer mehr, zum Beispiel Basketbälle in den Korb werfen. Dabei sind nicht nur in Industrieanwendungen Zuverlässigkeit und Langlebigkeit gefordert. Das stellt hohe Anforderungen an alle Komponenten, auch an die Achillesfersen der Roboter – die Leitungen. 90 DER KONSTRUKTEUR 11/2016

AUTOMATISIERUNGSTECHNIK Mit der kompakten Kleinrobotik-Baureihe Racer will Comau Anwendungen außerhalb der Automobil - in dustrie erobern. Dabei legt die Tochter von Fiat Chrysler Automobiles wie immer großen Wert auf Langlebigkeit. Das bringt neue Herausforderungen für die Verkabelung mit sich – die von der Lapp Gruppe gemeistert wurden. Industrieroboter kennen keine Pausen. Sie verrichten oft Jahre ohne Unterbrechung ihre Arbeit und bewegen sich acht Millionen Zyklen hin und her, wenn es gut läuft auch zehn Millionen. Erst dann dürfen sie eine Verschnaufpause einlegen, bei der in der Regel die Kabel getauscht werden, denn sie sind das schwächste Glied an einem Roboter. Nach so vielen Biege- und Torsionsbewegungen sind sie durch die stete Reibung in ihrem Inneren und die wiederkehrenden dynamischen Biegungen verschlissen. Dass es meist auch anders geht, beweisen Comau und die Lapp Gruppe. Das italienische Unternehmen Comau stellt Roboter zum Be wegen schwerer Teile oder zum Schweißen sowie Fördereinrichtungen für Bauteile vorwiegend für die Automobilindustrie 01 Der Basketball-Roboter ist ein Racer 7 mit einer Traglast von 7 kg ROBOTERLEITUNGEN BRAUCHEN BESTES TORSIONS- UND BIEGEVERHALTEN her. Bei der neuen Kleinroboter-Baureihe von Comau kommt es zusätzlich auf Flexibilität und Schnelligkeit an. Die Racer-Serie, die u.a. in Handling- und Montageanwendungen zum Einsatz kommt, besteht aus besonders kompakten Robotern für Traglasten von 3 bis 7 kg mit hoher Präzision und Bewegungsgeschwindigkeit. Dafür hat die Lapp Gruppe platzsparende und hochbewegliche Kabel entwickelt. Comau bereitet sich damit auf die bevorstehenden Umbrüche in der Fertigung in der Automobilindustrie vor. Die tauschte bisher ihre Fertigungssysteme entsprechend den Produktzyklen aus. In der Regel läuft ein Fahrzeugmodell fünf Jahre, dann kommt der Nachfolger und mit ihm neue Maschinen. Das ändert sich gerade. Roboter müssen so flexibel und haltbar sein, damit sie sich über mehrere Produktzyklen hinweg immer wieder anpassen lassen. Präzision perfektionieren. Flexibilität nutzen. Langlebigkeit garantieren. Halle 7A, Stand 330 ENA58IL – Magnetischer Drehgeber Einteiliges, kompaktes Gehäusekonzept in allen gängigen Schnittstellen zur einfachen Systemintegration Magnetische Drehgeber mit weiterentwickelter Hall-Technologie für hochdynamische Prozesse Sehr hohe Auflösung und absolute Genauigkeit von

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