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DER KONSTRUKTEUR 11/2020

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DER KONSTRUKTEUR 11/2020

ELEKTROTECHNIK /

ELEKTROTECHNIK / INDUSTRIEELEKTRONIK 03 03 Simon Krüner verlässt sich für die Verkabelung der Sinn-Power-Generatoren auf Qualität von Lapp Zum finanziellen Vorteil kommt der ökologische, weil bei der Nutzung der Wellenenergie keine Luftverschmutzung durch Dieselabgase entsteht. Die ersten Anfragen kommen aus Afrika, Asien und Süd-Amerika, wo viele Menschen in der Nähe der Küsten wohnen und die Stromversorgung oft schlecht ist. Derzeit arbeitet Sinn Power gemeinsam mit Interessenten an den notwendigen Genehmigungen, an der Finanzierung sowie an den allgemeinen Abläufen, die u. a. die Logistik, den Aufbau und die Wartung betreffen. Bilder: LAPP/Sinn Power www.lappkabel.de PRODUKTE UND ANWENDUNGEN (Floating-PV) bestückt und in das Grid integriert. Simon Krüner: „Wir wollen die DC-Übertragung genau testen und hoffen, Erfahrungen für andere Projekte sammeln zu können.“ Aktuell ist Sinn Power beispielsweise auch an einem großen EU- Projekt mit mehreren Unternehmen und Hochschulen, beteiligt. Das Projekt nennt sich Musica (http://musica-project.eu/). Hier sollen auf eine schwimmende Plattform, die von der University of the Aegean gestellt werden, verschiedene erneuerbare Energiequellen kombiniert werden. Sinn Power wird dort seine strukturgebundenen Wellenkraftwerke integrieren. Für dieses Projekt kommt die Steuerleitung Ölflex Robust 200 zum Einsatz. VIELE VISIONEN Sinn Power hat viele Visionen: Für die dezentrale Stromerzeugung, etwa um eine Insel zu versorgen, wäre so ein Grid-Konzept besonders interessant. Aber nicht nur: Sinn Power hat auch Pläne, Wellenkraftwerke in die ungenutzte Fläche zwischen den Windturbinen in großen Meereswindparks zu platzieren. Oder wie in Heraklion fest verankert an Hafenmauern. Ideale Voraussetzungen für solche Konzepte herrschen rund um den Äquator. Sinn Power hat eine Weltkarte erstellt, in der besonders hohe Wellen eingezeichnet sind. Ideal ist die Karibik: Dort gibt es hohe Wellen übers ganze Jahr, Tag und Nacht. Wenn man bedenkt, dass die Inseln in der Karibik pro Jahr 1,3 Milliarden Euro für Dieselstrom ausgeben, müsste es dort einen riesigen Markt für Wellenkraftwerke geben. GLEICHSTROM HAT ZUKUNFT Wir von Lapp sehen in Gleichstrom große öko nomische Chancen. Viele Verbraucher sind schon heute Gleichstromverbraucher. Durch die Reduzierung von Umwandlungsverlusten steigern wir die Effizienz. Durch den Wegfall der Umrichter brauchen wir weniger Komponenten und damit weniger Platz. Regenerative und dezentrale Energiequellen können leichter integriert werden. Auch die Rückspeisung von Bewegungsenergie erfolgt über DC. Der E-Motor wird zum Generator. Entsprechend verfügen wir im Bereich Gleichstrom schon heute über ein Leitungsportfolio für verschiedenste Anwendungen. GUIDO EGE, Leiter Produktmanagement und Produktentwicklung, U.I. Lapp GmbH 44 DER KONSTRUKTEUR 2020/11 www.derkonstrukteur.de

LINEARROBOTER MIT INTELLIGENTER ENERGIEZUFÜHRUNG Wartung vorrauschauend planen: Dieses Ziel verfolgt nicht nur Igus mit seinen intelligenten Smart-Plastics-Produkten zur Überwachung von Energieketten, Leitungen und Gleitlagern; auch Hersteller von Maschinen und Anlagen bieten immer mehr Lösungen mit eigenen Condition-Monitoring-Tools an. Eines dieser Unternehmen ist die Schweizer Firma Güdel: Der Automatisierungsspezialist setzt für seine Linearroboter die Igus-Sensoren EC.M und EC.W ein. „Die Sensoren messen die Bewegung und den Verschleiß der vier eingesetzten Energieketten und senden die Messwerte über den Datenkonzentrator Icom an den Condition- Monitoring-Computer von Güdel“, erklärt Richard Habering, Leiter des Geschäftsbereichs Smart Plastics bei Igus. Durch die Anbindung an die Igus-Cloud werden die Daten mittels KI und Machine Learning ausgewertet. Die Integration der analysierten Daten erfolgt über das Condition-Monitoring-System von Güdel. „Mit dem Tool kann der Anwender im laufenden Betrieb den Zustand seiner eingesetzten Energieketten sowie der Rollen überwachen“, so Daniel Bangerter, Leiter Customer Care bei Güdel. „Durch das Erfassen und Auswerten der Daten wird die Wartung planbar.“ In einem YouTube-Video unter http://bit.ly/igus_Guedel erklären Richard Habering und Daniel Bangerter, wie die vorausschauende Wartung genau funktioniert. © 2020 SCHUNK GmbH & Co. KG www.igus.de BILDVERARBEITUNGSSYSTEM FÜR ROBOTER Das Bildverarbeitungssystem Eyes von OnRobot unterstützt die Einbindung mobiler Roboter in kollaborative Applikationen. Im Zuge eines Updates hat der dänische Anbieter den Funktionsumfang erweitert. Die Vorteile sind beschleunigte Prozesse in Verbindung mit einem höheren Automatisierungsgrad. Zudem kann Eyes jetzt auch Aufgaben in der Qualitätskontrolle übernehmen und ist einfacher programmierbar. Das 2,5D-Vision-System dient primär der optischen Teileerkennung mit Tiefenwahrnehmung. Nach dem Update verfügt es u. a. über eine Landmark-Funktion. Landmarks sind definierte Bilder, die an relevanten Objekten angebracht sind. So lässt sich die Position des Roboterarms relativ dazu bestimmen. Gleichzeitig kann ein Landmark den Roboterarm zu bestimmten Aktionen veranlassen. Mithilfe dieses Features können Cobots parallel zu mobilen Transportrobotern agieren. Obendrein ist das System dank „Colour und Blob Detection“ nun auch in der Lage, Werkstücke anhand von Farbe und Form identifizieren. www.onrobot.com Das Plus für die nachhaltige Produktion mit elektrischen Komponenten. SCHUNK bietet Ihnen die Produktvielfalt für eine nachhaltige Montageautomation mit geringem Verschleiß und Wartungsaufwand. Mehr erleben unter schunk.com/equipped-by Superior Clamping and Gripping

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