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DER KONSTRUKTEUR 11/2020

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DER KONSTRUKTEUR 11/2020

KONSTRUKTION 2030 DIE

KONSTRUKTION 2030 DIE ENERGIEKETTE DER ZUKUNFT MENSCHEN UND MÄRKTE Was sind für Sie die zentralen Punkte, wenn es darum geht, eine zukunftsfähige Energiekette zu designen? Eine zukunftsfähige Energiekette ist leicht, stabil, schnell montiert, intelligent und direkt online bestell- und konfigurierbar. Sie hat eine Garantie und eine Lebensdauer, die online berechenbar ist. Viele dieser Punkte haben wir bereits in die Entwicklung unserer Energiekette E4Q einfließen lassen. Durch ein bionisch inspiriertes Design ist sie 10 % leichter als ihre Vorgängerversion und trotzdem robust. Die Öffnungsstege besitzen eine 15 % höhere Ausreißkraft. Und die Montagezeit konnten wir um 40 % reduzieren. Welche Technologien oder Methoden können hier bei der Konstruktion unterstützen? Mit unserem hauseigenen 3 800 m 2 großen Igus-Testlabor haben wir die Möglichkeit, viele Erfahrungen zu sammeln, um unsere Produkte und Werkstoffe stets zu optimieren. Hier setzt sich unsere Unternehmenskultur durch: experimentieren, probieren und DIE ENERGIEKETTE DER ZUKUNFT IST LEICHT, STABIL, SCHNELL MONTIERT UND INTELLIGENT daraus lernen. Wir konstruieren 3D, simulieren und berechnen mit FEM, setzen auf Bionik und drucken unsere Prototypen im hauseigenen 3D-Druck. Für Entwicklungen schauen wir außerdem immer wieder in neue Anwendungen rein und versuchen aus den Herausforderungen mit der Energieführung innovative Problemlöser für den Kunden zu entwickeln. So entstand z. B. eine Energiekette für hängende Anwendungen an Tiefbohranlagen oder auch eine speziell für die Intralogistik. Welche Fähigkeiten hat die Energiekette der Zukunft, außer Leitungen zu führen und wie lassen sich diese integrieren? 8 DER KONSTRUKTEUR 2020/11 www.derkonstrukteur.de Bei Igus entwickeln wir bereits seit fast 50 Jahren Energieketten. Deren Funktion ist das sichere Führen von Leitungen und Schläuchen und das wird auch weiterhin die Hauptaufgabe der Energiekette sein. Zusätzlich dazu wird die Energiekette zunehmend intelligent, indem wir Sensoren in die Kette einsetzen, die zum Beispiel den Verschleiß messen oder die Zug-/Schubkraft überwachen. Diese Sensoren werden in den Öffnungssteg, den Trolley oder auch in die Führungsrinne integriert. Durch eine Echtzeit-Auswertung der Sensordaten kann der Instandhalter rechtzeitig die Wartung und einen Austausch planen. Je nach System gibt es auch die Möglichkeit, dass die Anlage sich bei Überschreiten oder Veränderung eines Messwerts automatisch abschaltet. Totalausfälle zum Beispiel durch Fremdkörper in der Energiekette können so im schlimmsten Fall vermieden werden. www.igus.de MICHAEL BLASS, Geschäftsführer e-kettensysteme igus GmbH

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