Aufrufe
vor 1 Jahr

DER KONSTRUKTEUR 3/2015

DER KONSTRUKTEUR 3/2015

AUTOMATISIERUNGSTECHNIK

AUTOMATISIERUNGSTECHNIK I INTERVIEW 02 Ein modulares RFID-System bietet Datenträger und Schreibleseköpfe für den HF und UHF-Bereich, die sich flexibel kombinieren lassen komplette Lösung mit ihren Vorteilen sehen – nicht nur die Investitionskosten des RFID-Systems und die Kosten für die Datenträger. Wo liegen die Grenzen bezüglich der Baumaße – wie klein können die Tags noch werden? Die Baumaße bezüglich der Datenträger hängen immer ganz ab von der Applikation des Kunden. Wie sind die Einbaubedingungen und wie sind die Schreib-/ Leseabstände, die überbrückt werden müssen. Sehr kleine Datenträger haben natürlich den Nachteil, dass die möglichen Abstände geringer werden. Zudem müssen die elektronischen Komponenten wie Spule und Chip auch noch appliziert werden können. Ich denke, dass in Zukunft verstärkt daran gearbeitet wird, Chips mit einer höheren Sensitivität und weniger Energiebedarf zu entwickeln, dies aber mehr genutzt werden wird, um die Reichweiten zu erhöhen, anstatt die Datenträger noch kleiner werden zu lassen. Mit welchen Problemen sehen sich Konstrukteure bei der Einbindung der Tags in die Produkte konfrontiert? Das hängt sehr stark von den Materialien der Produkte ab. Wenn ich etwa Produkte aus Metall identifizieren möchte, muss ich spezielle Datenträger nutzen, die der Umgebung angepasst sind. Ansonsten steht dem Konstrukteur eine Vielzahl von Lösungen in unserem Portfolio zur Verfügung, die er in seiner Applikation integrieren kann. Hier helfen und beraten wir unsere Kunden, um die Idealen Verhältnisse zu schaffen und das Gesamtsystem des Datenträgers und des Schreib-/ Lesekopfs aufeinander abzustimmen. Gerade im Bereich der Labels ist es gängige Praxis, einen kundenspezifischen Datenträger darzustellen, in dem ein Standardlabel konvertiert ist. Am besten ist natürlich, wenn der Konstrukteur im Zuge der Grundkonstruktion schon auf uns zukommt und man gemeinsam eine Lösung erarbeiten kann. Wie können Sie Konstrukteure hier unterstützen? Wir unterstützen Konstrukteure mit unserer erfahrenen Vertriebs- und Support-Mannschaft, die RFID-Lösungen erstellen und den Kunden hierbei beraten kann. Des Weiteren können wir im Kundenauftrag auch Machbarkeitsstudien durchführen, um die Applikation und die Kommunikation als perfekte Lösung für den Kunden aufzubauen. Und natürlich Der Link zum Video Was kann RFID im Umfeld von Industrie 4.0 leisten und wie sieht die Zukunft aus? Antworten darauf liefert Bernd Wieseler im Video-Interview. http://vimeo.com/111642328 arbeiten wir im Bereich RFID mit Systemintegratoren zusammen, die auch eine integrative Komplettlösung für den Konstrukteur ausarbeiten können und eine direkte Einbindung der Daten in ein SPS- oder ein ERP-System realisieren. Lassen sich über RFID Informationen aus dem Betrieb zur Produktoptimierung in der Konstruktion nutzen? Ein ganz klares Ja. Wenn die Prozesse und Produktströme mit Hilfe der RFID-Technologie besser aufgezeichnet und erkannt werden, können diese Ergebnisse natürlich auch in neue Konstruktionen von Anlagen und Maschinen integriert werden. So kann durch eine Verbesserung der Materialflusssteuerung eine Maschinenkonstruktion vielleicht vereinfacht werden oder andere Prozesse lassen sich parallel abarbeiten. Dies kann aber nur durch eine klare Identifikation der Produkte und eine dadurch komplette Transparenz der Prozesse umgesetzt werden. Dies hilft somit zur Produktoptimierung und damit auch dem Konstrukteur, der schneller an sein Ziel kommt, nämlich seine Maschine oder Anlage jederzeit zu verbessern. Das Interview führte Martina Bopp www.turck.de Laser-Analogsensoren: Kontrolleinheit und Messwertanzeige in Sensorkopf integriert Dank der Verwendung eines CMOS-Zeilensensors zeichnen sich die Laser-Analogsensoren der Serie HL-G1 des Unternehmens Panasonic durch eine hohe Messgenauigkeit mit einer Auflösung von bis zu 0,5 mm, eine hohe Messfrequenz von 5 kHz und einen geringen Linearitätsfehler (kleiner als ± 0,1% F.S.) aus. Mit dem „All in One“-Konzept sind sowohl die Kontrolleinheit als auch die Messwertanzeige in den Sensorkopf integriert. Zur Auswahl stehen eine Standardversion und eine mit Kommunikationsinterface. Beide Ausführungen verfügen über je vier Typen mit den Messbereichen 30 ± 4, 50 ± 10, 85 ± 20 und 120 ± 60 mm. Durch die leichte und kompakte Bauform (60 x 60 mm, 70 g ohne Kabel) ist der Lasersensor HL-G1 vor allem für die Montage auf beweglichen Teilen gut geeignet. Neben dem Messsignalausgang mit Spannungsausgangssignal (0 bis 10 V) und Stromausgangssignal (4 bis 20 mA) verfügt der Sensor über Funktionen wie Timing bzw. Triggerung, Remote-Interlock sowie Offsetabgleich. Die Einstellung des Sensors kann über die Funktionstasten am Gerät und (bei Typen mit Kommunikationsinterface) über eine serielle RS-422/RS- 485-Schnittstelle per GT-Bediengerät geschehen. Zudem lassen sich die Sensoren über einen handelsüblichen USB/RS485-Konverter an einen PC anschließen. Mithilfe einer speziellen Software lässt sich die Datenanalyse durchführen. www.panasonic-electric-works.de 32 Der Konstrukteur 3/2015

AUTOMATISIERUNGSTECHNIK Sensoren für den Nassbereich auch jetzt mit IO-Link Die kompakten optischen Sensoren O6 Wetline für den Nassbereich bietet IFM Electronic jetzt auch mit IO-Link an. Über die Schnittstelle können Tastweite, Empfindlichkeit, Hell-/Dunkelschaltung, Schaltverzögerung oder die Deaktivierung der Bedienelemente eingestellt werden. Die Sensoren sind mit Edelstahlgehäusen der Schutzart IP68/IP69K für raue Bedingungen ausgestattet und verfügen über eine störsichere Hintergrundausblendung. Auch bei Dampf, Rauch und stark spiegelnder Umgebung funktionieren sie durch die automatische Empfindlichkeitsnachführung zuverlässig. Der runde Lichtfleck im Arbeitsbereich bietet eine homogene Lichtverteilung im Lichtkegel. Streulicht um den Lichtfleck herum wird vermieden. Die beiden Einstell- Potenziometer sind mit einer doppelten Dichtung ausgestattet. Frontscheibe und Potenziometer sind für eine rückstandsfreie Reinigung plan eingelassen. Verfügbar sind die Sensoren als Einweg- und Reflexsystem. www.ifm.com Daten störungsfrei mit Licht übertragen Das Unternehmen Leuze Electronic mit der DDLS 500 eine Datenübertragungs-Lichtschranke entwickelt, die sich neben einer hohen Übertragungsrate von 100 Mbit/s vor allem durch eine hohe Usability auszeichnet. Die Geräte übertragen alle gängigen Ethernet-Protokolle ohne Zeitverzögerung bis zu einer Entfernung von 120 m, sei es in Profinet, Ethernet IP, EtherCat, Ethernet TCP/IP oder Ethernet UDP. Zur schnellen Kontrolle der Empfangspegel besitzen sie eine LED-Anzeige, die auch aus größerer Entfernung gut zu erkennen ist. Das erleichtert die Wartung und Diagnose erheblich. Durch den modularen Grundaufbau lassen sich die Geräte flexibel zusammenstellen. Das betrifft die Reichweiten, eine Heizung und die integrierte Laserausrichthilfe, die die Ausrichtung über weite Distanzen stark vereinfacht. Auch eine integrierte Wasserwaage und die Befestigungsplatte mit federgelagerten Taumelelementen tragen zur einfachen Ausrichtung durch nur eine Person (patentiertes single-hand ajustment Verfahren) bei. INDIVIDUELLE AUTOMATISIERUNGS- LÖSUNGEN. VON EINFACHEM HANDLING BIS ZU KOMPLEXEN FERTIGUNGSLINIEN. www.leuze.de Datenlogger erfasst Pegel, Leitfähigkeit und Temperatur Mit den neuen CTD-Versionen der hochgenauen DCX-Pegel- Datenlogger für Tiefen bis 200 m bietet die Keller AG für Druckmesstechnik eine hochintegrierte Komplettlösung für die Wasserwirtschaft. Der Datenlogger für Langzeitbeobachtungen speichert nicht nur über 50 000 Pegel-Messwerte mit Zeitstempel sondern auch die jeweils zugehörigen Messwerte für Leitfähigkeit und Temperatur. Mit einem Durchmesser von 22 mm empfehlen sich die Kombisonden für alle Peilrohre ab 1 Zoll Nennweite. Keller liefert zudem Leitfähigkeitssonden in Kombination mit drucksensorbasierten Pegelsonden. Diese integrierten Messsysteme sind u.a. zur Kontrolle des Eintrags von Meerwasser, Gülle oder Dünger in das Grundwasser, in Flüsse und Seen sinnvoll, für Überwachungsaufgaben bei Baumaßnahmen oder zur Beobachtung lokaler Verschmutzungen im Wasser. Je nach Einsatz sind die Pegelsonden mit integriertem Datenlogger der Serie DCX-22 CTD nicht nur im Edelstahl- Gehäuse sondern auch in anderen Materialien lieferbar. www.keller-druck.com MiniTec GmbH & Co. KG MiniTec Allee 1 66901 Schönenberg-Kbg. Telefon +49 (0)6373 81270 info@minitec.de www.minitec.de Der Konstrukteur 3/2015 33 Minitec.indd 1 23.02.2015 20:44:27

AUSGABE