Aufrufe
vor 1 Jahr

DER KONSTRUKTEUR 3/2016

DER KONSTRUKTEUR 3/2016

AUTOMATISIERUNGSTECHNIK

AUTOMATISIERUNGSTECHNIK Bei Energieführungen für Anwendungen mit langen Verfahrwegen oder starker Reibung hat sich das Prinzip Rollen statt gleiten etabliert. Denn für Einsatzbereiche wie den Großkranbau, in denen gleitende Systeme an ihre technischen Grenzen stoßen, bietet die rollengelagerte Energieführung zahlreiche Vorteile. Effizient gelöst Rollengelagerte Energieführung für Hochleistungsanwendungen Tsubaki Kabelschlepp hat mit ihren Roller Supported Chains jetzt die nächste Evolutionsstufe rollengelagerter Energieführungen hervorgebracht. „Spezielle Kundenwünsche, viele hundert umgesetzte Lösungen für unterschiedlichste Branchen mit individuellen Bedürfnissen und unsere genaue Analyse der bereits auf dem Markt existierenden Produkte haben zur Entwicklung dieser neuen Generation der rollengelagerten Energieführung mit zahlreichen Optimierungen geführt“, erläutert Peter Sebastian Pütz, Key Account Manager Business Development. Lange Verfahrwege Insbesondere die starke Nachfrage aus dem Bereich der Krananlagen mit langen Verfahrwegen forderte die Ingenieure des Unternehmens. Denn hier waren immer höhere Taktungen und Fahrgeschwindigkeiten zu berücksichtigen. Sowohl im Hafen als auch im Stahlwerk ist eine uneingeschränkte Verfügbarkeit der Krananlage auch bei maximaler Beanspruchung ein Muss. Eine wichtige Voraussetzung für einen sicheren, störungsfreien Kranbetrieb ist ein Energieführungssystem, das mit diesen steigenden Anforderungen mithalten kann. „Für diese Einsatzgebiete erwiesen sich die herkömmlichen Lösungen nicht immer als ausreichend. Hier sind Systemkomponenten erforderlich, die den Belastungen im gleichen Maß standhalten wie das Gesamtsystem selbst. Gerade in diesen Fällen hat sich die rollengelagerte Energieführung als sichere, zuverlässige und kostensparende Lösung erwiesen“, unterstreicht der Experte. Verschleißarme und gut zugängliche Konstruktion Bei der von Tsubaki Kabelschlepp entwickelten RSC-Lösung gleitet das Obertrum nicht auf dem Untertrum, sondern läuft auf kugelgelagerten, wartungsfreien Rollen. Diese werden seitlich der Energieführung montiert. Die Laufrollen sind mithilfe von Haltern aus Kunststoff in einem definierten Abstand an das Kettenband montiert und laufen auf der Die Zug- und Schubkräfte sind gegenüber gleitenden Anordnungen um bis zu 90 % verringert Führungsschiene. Kugellager und eine Rollenoberfläche aus Polyurethan ermöglichen einen leisen, vibrationsarmen Ablauf. Das vollständig rollende System hat sich durch zahlreiche Vorteile im praktischen Einsatz bewährt: So entsteht an den Gleitflächen kein Verschleiß. Bei Verfahrwegen von mehr als 50 m wird außerdem erheblich weniger Antriebsleistung benötigt. Die Zug- und Schubkräfte sind dabei gegenüber gleitenden Anordnungen um bis zu 90 % verringert. Das minimiert die Belastungen für Energiekettenbauteile und Leitungen. Ein weiterer Vorteil: Dank der besonderen Konstruktion kann das Führungsprofil des Systems unabhängig von vorgegebenen Stützabständen montiert werden. Gegenüber der sonst üblichen fixen Stützabstände von 2 m werden mit dem RSC-System Anbindungspunkte und somit der Stahlbau für die Aufnahmekonsolen eingespart. Darüber hinaus wird den Anwendern auch die Wartung vereinfacht: Alle Komponenten des RSC-Systems sind einfach zugänglich. Durch Aussparungen im Kanal sind die Rollen und die modularen Seitenteile leicht zu erreichen. So lassen sich u. a. die Rollen inspizieren, ohne die Kette dazu anzuheben. Verschlissene Rollen können bei der Wartung individuell ersetzt werden. „Ein zeitaufwendiger und kostenintensiver Austausch der kompletten Energieführung ist damit nicht mehr nötig. Insgesamt bedeutet die verschleißarme und leicht zugängliche Konstruktion für unsere Kunden deutliche Einsparungen an Zeit und Wartungs- und Instandsetzungskosten. Auch ein Retrofit lässt sich einfach und schnell realisieren“, erklärt Peter Pütz und ergänzt abschließend: „Mit den Roller Supported Chains steht nun ein System der Energieführung bereit, das bei anspruchsvollen Anwendungen noch mehr Optionen für individuell zugeschnittene Lösungen bietet. www.kabelschlepp.de 48 Der Konstrukteur 3/2016

Laser-Distanzsensor für glänzende bis extrem raue Oberflächen Mit dem Multi-Spot-Laser- Distanzsensor aus der Mesax- Familie präsentiert Baumer ein kompaktes Gerät für Messungen auf anspruchsvollen Oberflächen. Der Sensor ist ab Werk kalibriert. Das neuartige Multi- Spot-Messprinzip beruht auf dem Lichtschnittverfahren. Im Sensor werden von einem Objekt bis zu 600 Messwerte je Messung ermittelt und daraus dank der intelligenten Auswertung die Distanz berechnet. Laut Anbieter liefert der Sensor, dank einer Auflösung von bis zu 2 µm bzw. 0,008 % des Messbereichs bei einer Messfrequenz von bis zu 500 Hz, außergewöhnlich stabile Messergebnisse. BESUCHEN SIE UNS AUF DER POWTECH 19. – 21. APRIL 2016 HALLE 4A , STAND 431 www.baumer.com Robuste Transponder übertragen Messwerte drahtlos Nahfunktechnik kombiniert mit industriellen Drucktransmittern bieten zwei neue Serien passiver Drucktransponder von Keller. Die Serien 21 D RFID und 21 DC RFID basieren auf den Drucktransmittern der Serie 7 LD. Alle medienberührenden Teile sind aus Edelstahl. Mit einem RFID-Reader lassen sich die Messwerte auslesen und per USB direkt auf einen Laptop übertragen. Alternativ kann ein batteriebetriebener Pocket- Reader eingesetzt werden, der die Messdaten anzeigt, im Speicher ablegt und als XML-Datei zur Übertragung via USB zur Verfügung stellt. Einsetzbar sind die hermetisch dichten Transponder überall dort, wo aufgrund von Vereisung, Vibration, Feuchte oder Verschmutzung von mechanischen Manometern abzuraten ist. www.keller-druck.com MODULAR MACHT Mini-Box-IPC: modulare, flexible Plattform Mit Harting IIC Mica bietet Harting eine modulare Plattform aus offener Hard- und Software, die schnell und kostengünstig an viele industrielle Anwendungsbereiche angepasst werden kann. Der Schweizer Automobilhersteller stattet nun sein Concept Car „Etos“ zur Emissions- und Zustandsüberwachung mit dem System aus. Der Mini-Industrie-Computer veranschaulicht, wie Antriebs- und Motorendaten kontinuierlich erfasst und übermittelt und dann ausgewertet und aufbereitet werden können. GLÜCKLICH! Wer mit Rohrsystemen arbeitet, wird vom modularen Baukastensystem von JACOB begeistert sein. Effizient geplant, schnell montiert, sicher im Betrieb. Das macht einfach glücklich. www.jacob-rohre.de www.harting.com N O. 1 IN P IP E W O R K S Y S TE M S

AUSGABE