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DER KONSTRUKTEUR 3/2016

DER KONSTRUKTEUR 3/2016

DIGITALE

DIGITALE PRODUKTENTWICKLUNG I SPECIAL haupt jemand daran dachte. Heute brauchen wir solche Änderungen nur ein einziges Mal vorzunehmen, und jede neue Zeichnung enthält bereits die neuen Toleranzen.” Mit Single Source for Speed verwendet Max Riner auch Enovia um alle CAD-Daten zu verwalten und Design-Versionen zu verfolgen. „Mit Enovia können wir sicherstellen, dass wir immer mit der richtigen Version eines Modells arbeiten”, erklärt Truttmann. „Als Nächstes wollen wir Enovia einsetzen, um unsere Stücklisten für die Produktion zu verwalten und alle CAD-Daten mit unserem ERP-System zu verbinden.” „Mit Enovia 3D-Live kann jetzt das gesamte Unternehmen jederzeit auf alle CAD-Informationen zugreifen und sowohl ältere als auch in Entwicklung befindliche Formen aufrufen”, erläutert Truttmann, speziell unsere Produktionsingenieure müssen sich nicht mehr wegen Informationen an die Entwickler wenden, sondern haben selbst Zugriff darauf.” 50 % kürzere Entwicklungszeit 03 Fertige Schokoladenform aus Polycarbonat 04 Virtuelles Design einer Schokolade in Catia V6 integrierte Ansatz von Single Source for Speed bringt uns heute eine enorme Zeitersparnis, weil alles automatisch aktualisiert wird. Verschärften sich beispielsweise während der Anfertigung eines Hohlraumstempels die Toleranzen, mussten in der Vergangenheit bei jeder neu erstellten Zeichnung, diese neuen Werte eingefügt werden – sofern über- Max Riner konnte mit Single Source for Speed erhebliche Vorteile bei der Durchlaufzeit verzeichnen. „Für Aufgaben, die normalerweise einen halben Tag in Anspruch nehmen würden, brauchen wir heute nur noch eine halbe Stunde”, sagt Truttmann. „Das heißt, wir können mehr Aufträge annehmen, weil unsere Bearbeitungszeit kürzer ist. Früher dauerte ein vollständiges Projekt, von der Erstanfrage bis zur Fertigstellung, normalerweise bis zu drei Monate. Dabei nahm allein die Konstruktionsphase die Hälfte der Zeit in Anspruch, die wir jetzt auf rund drei Wochen verkürzen können. Dies lässt uns mehr Zeit für andere Aktivitäten, und natürlich auch mehr Zeit für Innovationen.” Außerdem kann Max Riner mit Single Source for Speed auch schneller auf Änderungswünsche der Kunden reagieren. „Anstatt zwischen Änderungsanfragen mehrere Stunden zu warten, können wir heute sofort reagieren”, meint Truttmann. „Der Kunde ist folglich auch stärker in den Gestaltungsprozess einbezogen, weil wir ihm jede Veränderung seiner Form in 3D zeigen können. CATIA ist so schnell, dass wir binnen weniger Stunden eine Vielzahl unterschiedlicher Design-Varianten erstellen können. Dadurch bekommt unsere Beziehung zum Kunden eine völlig neue Dimension. Da sich dank CATIA zudem die Präzision und Qualität der Modelle erhöht hat, konnten wir die Ausschussquote in der Formenproduktion drastisch senken”, unterstreicht Truttmann. www.3ds.com/de 58 Der Konstrukteur 3/2016

Vortragsangebote für das SMK 2016 gesucht Das Schweizer Maschinenelemente Kolloquium (SKM) findet am 22. und 23. November in Rapperswil am Zürichsee zum vierten Mal statt. Im Rahmen des SMK 2016 betrachten Ingenieure aus Industrie und Forschung die neuesten Entwicklungen im Bereich Berechnung während des Entwurfsprozesses in Maschinenbau, Feinwerktechnik sowie Kunststofftechnik. Das Forum soll eine Plattform für zukunftsweisende Diskussionen und Ideen sein. Gesucht werden Beiträge in den Kategorien aktuelle Forschungsergebnisse zu offenen Berechnungsfragen, Vorstellung neuer Berechnungsmethoden und neue Ansätze in der Simulation. Zudem sollen die Themen Präsentation von neuen Berechnungsmöglichkeiten in Berechnungsprogrammen, Vorstellung von Anwendungen aus der Praxis und aktuelle Forschungsergebnisse mittels Vorträgen erörtert werden. HARMONIE …der Elemente www.kisssoft.ag Enge Anbindung des Engineerings an Predictive Maintenance Aucotec zeigt, wie bei der Konfiguration von Predictive Maintenance (PdM)-Lösungen die Anbindung des Engineeringsystems viel Zeit und Fehler spart. Dazu versorgt die Plattform Engineering Base (EB) als zentrale Quelle PdM und Leitsystem mit allen relevanten Daten. PdM-Systeme können aus der Analyse von Anlagen-Livedaten optimierte Wartungsintervalle errechnen oder einen drohenden Ausfall vorhersagen. Für die richtige Eine gute Konstruktion ist wie eine schöne Komposition. Nur aus dem harmonischen Zusammenspiel der Elemente entsteht ein wahres Meisterwerk. Normalien Gute Teile >> gutes Design. Interpretation der Zustandsdaten müssen sie jedoch die Signale aus dem Leitsystem verstehen. Mit der Aucotec-Lösung erhält das PdM sein Engineering-Wissen direkt aus EB. Die enge PdM-Anbindung ist nur möglich, da EB abstrakte Objekte abbilden kann, z. B. einem Sensor untergeordnete Messgrößen, die in Stromlaufplänen oder P&IDs nicht auftauchen. www.aucotec.com Maschinen- und Vorrichtungsteile Spannelemente Bedienteile Maschinenelemente Basiselemente www.halder.de

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