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DER KONSTRUKTEUR 4/2015

DER KONSTRUKTEUR 4/2015

AUTOMATISIERUNGSTECHNIK

AUTOMATISIERUNGSTECHNIK I TITEL Smarte Schalter Neue Technologie ermöglicht bei induktiven Faktor-1-Sensoren höhere Schaltabstände Sander Makkinga Schaltabstand und Baugröße – das sind zwei ganz wesentliche Merkmale, wenn es um induktive Sensoren geht. Eine neue Generation eines Faktor- 1-Sensors verspricht in beiden Bereichen weitere Verbesserungen, eröffnet dadurch vor allem Konstrukteuren im Sondermaschinenbau ungeahnte Möglichkeiten und erschließt auch neue Anwendungen. Als Turck 1994 den ersten Faktor-1-Sensor Uprox vorstellte, waren klassische induktive Näherungsschalter schon rund 40 Jahre im Einsatz. Der Anspruch des Uprox war damals wie heute, ein Sensor zu sein, der die große Vielfalt unterschiedlicher Sensortypen deutlich reduziert; ein Näherungsschalter mit dem gleichen Schaltabstand auf alle Metalle – daher die Bezeichnung Faktor 1–, große Arbeitstemperaturbereiche und unterschiedliche Einbauszenarien. Das damals neuartige Luftspulensystem war dem klassischen Ferritkern in nahezu allen Belangen überlegen. Es ermöglichte neben den Faktor-1-Eigenschaften eine so hohe Magnetfeldfestigkeit, dass der Schalter selbst in der Umgebung von Elektroschweißanlagen, Induktionsöfen oder Linearantrieben störungsfrei eingesetzt werden konnte. Printspulen statt Ferritkern Das klassische Uprox-Prinzip besteht aus einer Sendespule und zwei Empfangsspulen und gilt als Urvater aller Differenztrafo-Sensorsysteme. Die Entwickler des Uprox+, den Turck im Jahr 2004 präsentierte, dachten diese Idee weiter und setzten zur Erhöhung des Nutzsignals auf zwei Pärchen aus Sende- und Empfangsspulen direkt auf der Platine. Höhere Schaltabstände und bis dahin nicht gekannte Bauformen und Montagefreiheiten sind die Vorteile dieser zweiten Generation. Weitere rund zehn Jahre später stellt Turck auf der Hannover Messe 2015 mit dem Uprox3 die dritte Generation der induktiven Näherungsschalter vor. Obwohl schon die bestehenden Uprox+ Sensoren hohe Schaltabstände auf alle Metalle bieten, konnten diese in der neuen Serie noch um bis zu 50 % gesteigert werden. Am grundlegenden Funktionsprinzip des Uprox musste dabei nichts geändert werden. Durch eine veränderte Elektronikarchitektur und die Verwendung modernster Chip- und Produktionstechnologien erreicht die dritte Generation der Uprox-Sensoren allerdings die derzeit höchsten Schaltabstände aller induktiven Sensoren auf dem Markt, Faktor-1-Sensoren eingeschlossen. Bei bündigem Einbau betragen diese bislang unerreichte 3 mm in Bauform M8, 6 mm in M12 und 10 mm in M18. Für enge Platzverhältnisse Auch für die Industriebereiche, in denen notorischer Platzmangel herrscht, bringt der Automatisierungsspezialist im Zuge dieser Neuauflage der Uprox-Reihe zwei besonders interessante Bauformen auf den Markt. Die äußerst kompakten Ø4-mm- Glattrohr- und M5-Gewindesensoren sind nun erstmalig als Faktor-1-Sensoren verfügbar. Die smarten kleinen Sensoren haben 1 mm Schaltabstand – selbstverständlich auch bei bündigem Einbau in allen Metallen. Für die Erfassung von Kleinteilen aus Buntmetallen oder Edelstählen eignen sich diese kleinsten Uprox besonders gut. Im Sander Makkinga, Turck, Mülheim an der Ruhr LIVE@ 12 Der Konstrukteur 4/2015

Besuchen Sie uns! 13. – 17.04.2015 Halle 25, Stand C 22 Letztlich entscheiden Sie. Sie tragen die Verantwortung. Wir bieten die Sicherheit des besten Partners. Unsere Kunden aus der Transport-, Linear- und Antriebstechnik stellen in der Zahnriementechnik die unterschiedlichsten Anforderungen. Wir erfüllen sie alle! Mit BRECO ® -, BRECOFLEX ® -, CONTI ® SYNCHROFLEXund CONTI ® SYNCHROCHAIN-Polyurethan-Zahnriemen und Zahnscheiben bieten wir auch Ihnen sichere Lösungen. Vertrauen Sie der führenden europäischen Gruppe für Polyurethan-Zahnriementechnik. Mulco. Bei uns stehen Sie im Mittelpunkt – mit Sicherheit! www.mulco.de | Tel.: +49 5131 4522-0

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