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DER KONSTRUKTEUR 4/2016

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INDUSTRIE 4.0 I

INDUSTRIE 4.0 I FOKUSTHEMA 02 Das wahlweise antriebs- oder PC-basierte Motion-Control-System koordiniert neben den Achsen des Multi-Carrier-Systems auch alle weiteren Achsen der Anlage SIMATIC Panel Motion Control Basic Gleichlauf Interpolation/ Handling Weitere Technologien SIMOTION P (SIMOTION SCOUT, Projectgenerator) SIMATIC S7-1518F (TIA Portal, Safety Integrated) SIMATIC ET 200SP Positionieren Kurvenscheibe Temperaturregelung PROFINET Industrial Ethernet DRIVE CLiQ SINAMICS S120 Booksize Compact (OA Applikation Multi-Carrier-System) Multi-Carrier-System SIMOTICS S 1FK7 03 Die Sekundärteile der MCS-Linearmotoren sind in die Carrier integriert, ebenso FID-Transponder Für einen optimierten Fertigungsfluss und dessen lückenlose Nach- und Rückverfolgbarkeit sind die Carrier mit berührungslos les- und beschreibbaren RFID-(Radio FrequencyIdentification)-Transpondern ausgerüstet. Darüber hinaus können auch individuelle Leistungsdaten jedes einzelnen Carriers erfasst und analysiert werden. Mit Hilfe eines solchen Condition-Monitoring- Systems können sich anbahnende Probleme einzelner Carrier oder einer Transportstrecke schnell erkannt und behoben sowie die An lagenverfügbarkeit auf höchstem Niveau gehalten werden. Weil das Multi-Carrier-System auf den genannten Standards aufsetzt, kann es ohne Einschränkungen mit (Sin amics-)Antriebsachsen der Kernprozesse wie auch von Nebenaggregaten elektronisch verknüpft werden, mit allen Möglichkeiten von Simotion. Da jeder Carrier technisch einer virtuellen Achse im Antriebssystem entspricht sind perfekt aufeinander abgestimmte, z. B. auch über Kurvenscheiben synchronisierte, interpolierte Abläufe realisierbar. Und das im Idealfall ohne einen zusätzlichen Controller, wobei es aber grundsätzlich möglich ist, die Aufgaben auf mehrere Schultern zu verteilen. Die schnelle, auch Controllerübergreifende Kommunikation über Profinet mit IRT (Isochronous Realtime) steht in jedem Fall für kürzeste Taktzeiten und damit höchste (Antriebs)Performance. Virtuell validieren – automati-siert programmieren Die Umsetzung neuer, in der Regel immer komplexerer Maschinenkonzepte erleichtert und beschleunigt der Mechatronic Concept Designer, ein Simulationswerkzeug aus der Softwaresuite von Siemens. Damit lassen sich an sich statische Konstruktionen mit überschaubarem Aufwand zum Leben erwecken sowie unterschiedliche Fertigungs- und Materialflussszenarien virtuell Da jeder Carrier einer virtuellen Achse entspricht, sind perfekt aufeinander abgestimmte Abläufe realisierbar vergleichen und validieren. Durch Exportieren der Simulationsergebnisse in den Projektgenerator Simotion easy Project kann automatisiert und damit frei von Übertragungsfehlern ein ablauffähiges Maschinenprogramm generiert und direkt in das Motion-Control-System geladen werden. Bilder: Aufmacherbild Dr. Wolff, 01 + 02 Siemens, 03 Festo www.siemens.com 24 Der Konstrukteur 4/2016

FOKUSTHEMA I INDUSTRIE 4.0 Siemens baut Angebot für das Digital Enterprise weiter aus Siemens baut sein Angebot für das Digital Enterprise – das durchgängig digital arbeitende Unternehmen – weiter aus. Das Unternehmen stellt zahlreiche Innovationen in Energieverteilung, Automatisierungs- und Antriebstechnik sowie Industriesoftware vor. Die vier Eckpfeiler für eine digitale Transformation sind durchgängige Software-Tools und -Systeme, industrietaugliche Kommunikations- und Sicherheitslösungen sowie datenbasierte Services. Die zentralen Herausforderungen sind für alle Firmen die gleichen: Time-to-Market verkürzen, Flexibilität und Effizienz erhöhen – und das alles bei immer höherer Qualität. Einen wichtigen Schritt zur Angebotserweiterung hat Siemens mit der beabsichtigten Übernahme des US-Unternehmens CD-adapco gemacht. „Durch die Erweiterung unseres Portfolios von industriellen Simulations-Tools um das am Markt führende Softwarewerkzeug zur Strömungssimulation bauen wir unsere Kompetenz auf dem Gebiet der modellbasierten Produktentwicklung aus“, so Anton S. Huber, CEO der Division Digital Factory. www.siemens.com Sensor+Test 2016 – Internet der Dinge im Fokus Der Messtechnik gehört die Zukunft. Ihre Daten sind das Blut in den Adern von Industrie 4.0 und die meisten Teilnehmer im Internet der Dinge werden entweder selbst messende Sensoren sein oder über eine Vielzahl solcher Sensoren verfügen. Der wesentliche Fortschritt in der vernetzten Welt von morgen liegt in der globalen Verfügbarkeit lokaler Messergebnisse. Dieser rasanten Entwicklung – und auch den damit verbundenen Risiken wie z. B. der Datensicherheit und -integrität – trägt der Ausstellerbeirat der Sensor+Test 2016 mit dem Sonderthema „Messtechnik in der Cloud“ Rechnung. Die Sensor+Test vom 10. bis 12. Mai in Nürnberg bietet vielfältige Gelegenheiten zum Innovationsdialog über neue Lösungen und Konzepte zur Übertragung, Verarbeitung, Analyse und Sicherheit messtechnisch ermittelter Daten im weltweiten Netz. Und das nicht nur an den Messeständen zahlreicher Aussteller: Auf dem Sonderforum in Halle 5 können sich die Besucher gezielt und konzentriert einen Überblick über neue Produkte und Entwicklungen zu diesem spannenden Thema verschaffen. Auch das Vortrags-Forum in Halle 5 steht am ersten Messetag ganz im Zeichen der „Messtechnik in der Cloud“. www.sensor-test.com Fahren Sie Ihrem Wettbewerb davon. Electrical Engineering mit WSCAD. Besuchen Sie uns auf der HMI, Halle 6, Stand K43. Die WSCAD SUITE ist die erste integrierte CAD/CAE-Gesamtlösung für Elektrotechnik, Schaltschrankbau, Verfahrens- und Fluidtechnik, Gebäudeautomation und Elektroinstallation. Die Software ist überraschend günstig und wscaduniverse.com die derzeit größte E-CAD-Artikeldatenbank am Markt. Interessiert? Rufen Sie uns an: +49 (0)8131 36 27-98 www.wscad.com/HMI

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