Aufrufe
vor 1 Jahr

DER KONSTRUKTEUR 4/2017

DER KONSTRUKTEUR 4/2017

HNITT- ELLEN SCHNITT-

HNITT- ELLEN SCHNITT- STANDPUNKT MIT HISTORISCH GEWACHSENEN STELLEN IN IN RICHTUNG INDUSTRIE USTRIE 4.0 PAUL RIEDL DIRECTOR OF SALES, ZNT-RICHTER, MÜNCHEN MENSCHEN UND MÄRKTE Die wachsenden Anforderungen an die Flexibilität und Qualität in der Produktion erfordern eine lückenlose Vernetzung von Maschinen, Sensoren und den übergeordneten IT-Systemen. Die Initiative Industrie 4.0 ist hierbei eine treibende Kraft. Es lässt sich heftig darüber diskutieren, ob man Industrie 4.0 für eine Revolution, Evolution oder alten Wein in neuen Schläuchen hält. Die Konzepte von Industrie 4.0 sind auf jeden Fall ein Angebot und eine Chance für die Produktionswelt, um die Integration verschiedener Systeme nach einheitlichen Vorgaben umzusetzen. Durchsetzen wird es sich dort, wo ein Mehrwert geschaffen wird. Ein gutes Beispiel ist hier die Halbleiterindustrie. Dort sind Konzepte der Industrie 4.0 schon seit vielen Jahren im Einsatz, lange bevor der Begriff Industrie 4.0 überhaupt geprägt war. Die Gründe dafür sind ökonomischer Natur. Um die Integration verschiedener Systeme zu vereinfachen, werden im Rahmen von Industrie 4.0 Schnittstellenstandards festgelegt, die nicht nur Transportmittel sind, sondern auch MIT PROCESS AUTOMATION CON­ TROLLERN WIRD DIE KOMMUNIKA­ TION IN HETEROGENEN SYSTEM­ LANDSCHAFTEN ERMÖGLICHT Inhalte definieren. Bis diese neuen Standards in den Maschinen tatsächlich verfügbar sind, werden sicherlich noch Jahre vergehen. Aktuell stehen Unternehmen daher vor der Herausforderung, trotz vielfältiger Schnittstellen eine Kommunikation zwischen den Systemen zu schaffen. Was kann die Lösung hierfür sein? Eine Integrationsplattform, die alle bestehenden Maschinen, Komponenten und Systeme mit vorgefertigten Adaptern vernetzt und eine Migration zu den kommenden Industrie-4.0-Standards ermöglicht. Maschinenhersteller können ihren Kunden hierbei behilflich sein. Die historisch gewachsenen Schnittstellen der Maschinen lassen sich meist nur mit viel Aufwand ändern. Das Anbinden dieser Maschinenschnittstellen an eine Integrationsplattform funktioniert dahingegen einfach. Die Plattform koordiniert die Kommunikation aller Maschinen und IT-Systeme. Process Automation Controller, wie der PAC unserer ZNT- Richter Unternehmensgruppe sind solche Plattformen. PAC ist ein Framework für die Shopfloor-Integration, der die am je weiligen Fertigungsprozess beteiligten Maschinen horizontal und vertikal verbindet. Er kann die gesamte maschinenübergreifende Fertigungssteuerung übernehmen. Dazu bekommt er z. B. vom ERP/MES alle relevanten Daten für einen Produktionsschritt. Der Controller steuert dann die Abarbeitung auf allen beteiligten Systemen und meldet nach Beendigung der jeweiligen Prozessschritte Produktions- und Qualitätsdaten zurück. Er sorgt für eine reibungslose Schnittstellenkommunikation und kann prinzipiell jede Maschine in die IT-Landschaft einbinden. PAC schafft für jede Maschine oder jeden Maschinentyp einen Adapter, der eine einfache Integration ermöglicht. Maschinenhersteller können ihre Kunden damit in die Lage versetzen, alle in einer Produktion anfallenden Maschinendaten aggregieren, sortieren und verteilen zu können. PAC ist auch geeignet als Plattform für die Zellen-Automatisierung. Hier koordiniert er verschiedene Maschinen in einem lokalen Fertigungsbereich und integriert sie in die übergeordneten Systeme. Durch die Ergänzung bestehender Schnittstellen mit Process Automation Controllern wird die Kommunikation in heterogenen Systemlandschaften ermöglicht und es werden technische und ökonomische Mehrwerte geschaffen. www.znt-richter.com 12 DER KONSTRUKTEUR 4/2017

ContiTech. Smart Solutions Beyond Rubber Als einer der weltweit führenden Industriespezialisten sind wir ein wesentlicher Technologiepartner für unsere Kunden. Wir stehen für hohe Entwicklungs- und Materialkompetenz – bei Komponenten aus Kautschuk und Kunststoff sowie ihren Kombinationen mit anderen Werkstoffen wie Metallen, Gewebe und Silikon. Durch die Integration elektronischer Komponenten schaffen wir neue, ganzheitliche Lösungen – über Produkte, Systeme und Services hinaus. Die Digitalisierung und aktuelle Trends sehen wir dabei als Chancen, um eng mit unseren Kunden zusammenzuarbeiten und gemeinsam mit ihnen Mehrwerte zu generieren – gegenseitig und nachhaltig. Besuchen Sie uns auf der Hannover Messe, 24.–28. April 2017 Smart Solution Products: Halle 6, Stand F18 Power Transmission Products: Halle 25, Stand A03 www.contitech.de

AUSGABE