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DER KONSTRUKTEUR 4/2017

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AUTOMATISIERUNGSTECHNIK

AUTOMATISIERUNGSTECHNIK 01 PRODUKTE UND ANWENDUNGEN „EINFACHE LÖSUNGEN SIND IN DER MASCHINEN- SICHERHEIT STARK IM KOMMEN“ Christof Dörge, Functional Safety Expert bei Rockwell Automation Sicherheitssteuerungen und -komponenten näher an die Maschine zu bringen, bietet viele unbestreitbare Vorteile: Maschinenbauer können die Produkteinführungszeit wesentlich verkürzen und den Anwendern stehen weniger komplexe Maschinen zur Verfügung, die leicht zu instal lieren, instand zu halten und nachzurüsten sind. Diese Vorteile gewinnen noch stärker an Gewicht, wenn auch weiterhin immer mehr Geräte in ein Netzwerk integriert und gleichzeitig die damit verbundenen steigenden Verdrahtungsanforde rungen und die Komplexität des Gesamtsystems auf ein Minimum begrenzt werden sollen. www.DerKonstrukteur.de 01 Die Komponenten für die Umsetzung sicherer Maschinenkonzepte E/A-Module sind in Ausführungen mit bis zu 16 kombinierten Eingangs- und Ausgangspunkten für den Einsatz mit unterschiedlichen Sicherheitseingangsgeräten und Aktoren verfügbar. Die Module sind mit den Schutzklassen IP64, IP65 und IP67 für den Einsatz in rauen Umgebungen sowie mit vorverdrahteten Kabeln mit Steckverbindern ausgestattet. AUSWIRKUNGEN AUF DAS DESIGN Die Sicherheitskomponenten einer Maschine erbringen die gleiche Leistung und Funktionalität unabhängig davon, ob sie in einem Schaltschrank oder an der Maschine montiert sind. On-Machine-Sicherheitskomponenten erfüllen ebenso wie schaltschrankbasierte Komponenten dieselben strengen Sicherheitsstandards. Einen Unterschied müssen Maschinenbauer jedoch in Betracht ziehen: die Schutzklasse der Komponenten. Da diese sich außerhalb eines geschützten Schaltschrankgehäuses befinden und rauen Fertigungsbedingungen ausgesetzt sind, sollten nur solche mit der entsprechenden Schutzklasse bezüglich Temperatur, Feuchtigkeit, Stoß, Vibration und Eindringen von Fremdkörpern für den Einsatz an der Maschine verwendet werden. Dies im Blick kann auch On-Machine-Sicherheit problemlos in ein größeres Sicherheitskonzept integriert werden. Rockwell Automation empfiehlt einen Life-Cycle-Ansatz zur Umsetzung funktionaler Sicherheit, um über die gesamte Lebensdauer hinweg das Maschinenrisiko systematisch bewerten und reduzieren zu können. Während dieses Prozesses ist es wichtig, alle möglichen Auswirkungen eines Sicherheitssystems auf das Design und die Funktionalität der Maschine zu erkennen und zu bewerten. Sicherheitskomponenten können die Komplexität des gesamten Maschinendesigns erhöhen und haben vielfältige Auswirkungen auf die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Das betrifft den täglichen Betrieb der Maschine sowie die Einrichtung, Instandhaltung, Reinigung und sicherheitsbedingte Ausfallzeiten. www.rockwellautomation.de 78 DER KONSTRUKTEUR 4/2017

IO-LINK MACHT SENSOREN FIT FÜR INDUSTRIE 4.0 AUTOMATISIERUNGSTECHNIK IFM setzt auf IO-Link, um auf einfache Weise digital mit Sensoren zu kommunizieren. Die neue Generation von IO-Link-Mastern des Automatisierungstechnik-Anbieters ist besonders robust und verfügt über zwei Ethernet-Ports mit Switch für Profinet. Zur Konfiguration der angeschlossenen Sensoren und Aktuatoren wird die Software LR Device eingesetzt. Die intuitive Software findet alle IO-Link-Master im Ethernet-Netzwerk und erstellt eine Übersicht über die gesamte Anlage – laut Anbieter ein echtes Novum am Markt. Zusätzlich bietet die IO-Link-Anbindung der Sensoren die Möglichkeit, Sensordaten für übergeordnete ERP-Systeme zu verwenden. IFM bietet hierfür den sog. Linerecorder an, der eine bidirektionale Kommunikation zwischen einer großen Zahl unterschiedlicher Schnittstellen erlaubt. Damit ist eine Kommunikation zwischen ERP-Systemen auf der einen Seite und den Daten der Geräte aus der Feld-, Steuerungs- und Leitebene auf der anderen Seite möglich. Die Daten können mit diesem System direkt in Richtung ERP-System übertragen werden, ohne dass die SPS in der Automatisierungslösung zusätzlich belastet wird. Bei IFM ist man fest davon überzeugt: IO-Link ist das Fundament für eine erfolgreiche Umsetzung der Industrie-4.0-Konzepte. Folgerichtig haben alle neuen Sensoren des Unternehmens standardmäßig eine IO-Link Schnittstelle. Aktuell sind etwa 500 IO-Link-Produkte im Programm von IFM und jedes Jahr kommen 100 bis 150 weitere Produkte dazu. www.ifm.de WÄLZLAGER PRÄZISE ÜBERWACHEN Industrielle Dämpfungstechnik: Wenn Sie mehr als Standard erwarten! Mit dem Bearing Monitoring System (Bemos) von Best Sens werden Wälzlager präzise und in Echtzeit überwacht. Im Gegensatz zu passiven Condition Monitoring Systemen auf Basis von Schwingungssensoren misst dieses Sensorsystem aktiv mit akustischen Oberflächenwellen. So kann es z. B. unerwartete Pumpenausfälle durch die Axialschubmessung bei Kreiselpumpen verhindern. Mit dem Bemos CS wird sowohl die Käfigdrehzahl des Lagers als auch die Wellendrehzahl genau bestimmt. Aus dem Verhältnis der beiden Drehzahlen kann dann der Druckwinkel des Schrägkugellagers bestimmt und der Axialschub berechnet werden. Das System ist auch in Serie einsetzbar, der Pumpenaufbau wird durch die Messung nicht verändert. Sind entsprechende Bohrungen am Lagerblock vorhanden, kann das Messsystem auch nur bei speziellen Wartungseinsätzen verwendet werden. www.bestsens.de Geschwindigkeitsregulierung Ideale Unterstützung der Muskelkraft Sicherheitsprodukte Schützende Konstruktionen in jedem Fall Vibrationstechnik Unerwünschte Schwingungen isolieren Dämpfungstechnik Optimales Tuning für jede Konstruktion Alles. Immer. Top. Mehr Info? T +49 (0)2173 - 9226-10 Fordern Sie den kostenlosen ACE Katalog an! www.ace-ace.de 24. - 28. April 2017 Besuchen Sie uns in Halle 16, Stand F07 by ACE S E R V I C E

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