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DER KONSTRUKTEUR 4/2019

DER KONSTRUKTEUR 4/2019

STANDPUNKT Halle 11,

STANDPUNKT Halle 11, Stand C15 STANDARDS SCHAFFEN – GEMEINSAM FÜR DEN ANWENDER FRANK WELZEL DIRECTOR GLOBAL PRODUCT MANAGEMENT, HARTING ELECTRONICS GMBH, ESPELKAMP MENSCHEN UND MÄRKTE Allgemeingültige Standards schaffen Zuverlässigkeit, Unabhängigkeit und Sicherheit beim Anwender. Aus diesen Gründen engagieren wir von Harting uns schon seit vielen Jahren in relevanten Normengremien. Das Gegenstück, eine einzelne, proprietäre Lösung für sich, muss einem Anwender schon einen unschlagbaren Vorteil geben und nahezu einzigartig am Markt sein, um ihn zum Kauf zu bewegen. Zu unsicher sind oft die Rahmenbedingungen. Wie ist die Versorgung mit Teilen wenn das Produkt vom einzigen Hersteller abgekündigt wird? Ist es weit verbreitet oder eine Insellösung? Es gibt also genug Gründe für marktübergreifende Standards, die im Verbund aus mehreren Kooperationspartnern gefunden werden – für den Anwender, den Kunden. Die Beweggründe für einen neuen Standard können verschieden sein. Ein möglicher Treiber sind neue Technologien, wie das Thema Single Pair Ethernet momentan. Hier drängt eine neue Technologie mit potenten Vorteilen in industrielle Märkte. Um das Potenzial dieser Technologie übergreifend für Anwender nutzbar zu machen, galt es unter anderem, eine Standardschnittstelle zu definieren. Dies ist mit dem nach IEC63171-6 normierten Steckgesicht geschehen, welches sich universell in verschiedenen „Containern“ von IP20 bis IP67 einsetzen lässt. Durch das klare Festschreiben von verbindlichen Regeln hat der Nutzer keine unsichere neue Technik zur Wahl, sondern ein übergreifend etabliertes Ecosystem aus Kabeln, Geräteschnittstellen und Übertragungsstandards. Ein zweiter möglicher Treiber können die Anwender selbst sein. Klassische Beispiele dafür sind AIDA im Bereich Automobil oder PNO im Bereich der Profinet-Nutzer. Aus so einem Verbund der Anwender resultiert auch der aktuelle Anspruch der marktübergreifenden Standardisierung einer innenverriegelnden M12-Push- Pull-Schnittstelle. Aus dem Bereich der Automatisierung und dessen Gerätebau getrieben, wurde der Ruf nach einer versenkten M12-Buchse laut. Diese muss rückwärtskompatibel M12-Schraubverriegelungen aufnehmen können, aber eben auch zeitsparende M12-PushPull-Steckverbinder mit inverser Verriegelung. Demzufolge kann die Standardisierung von zwei Seiten kommen, aber immer mit dem gleichen Anspruch: Sicherheit im Feld für den Anwender. Kooperationen zwischen mehreren Marktbegleitern haben in den letzten Jahren immer mehr zugenommen und sind absolut sinnvoll. In allen Unternehmen gibt es Experten für verschiedene Bereiche, die man mit einbeziehen kann. Jedes Unternehmen bringt dabei seine Erfahrungen und Sicht der Dinge mit ein. So können, im Sinne des Kunden, viele technische Aspekte gegeneinander abgewogen und bewertet werden. Arbeitspakete können je nach KOOPERATIONEN ZWISCHEN MEHREREN MARKTBEGLEITERN SIND ABSOLUT SINNVOLL Fachgebiet und Kompetenz zwischen verschiedenen Häusern aufgeteilt werden, wodurch eine zügigere Umsetzung eines Entwicklungsvorhabens erreicht werden kann. Viele Firmen bedeuten aber auch viele Meinungen. Dies beinhaltet oftmals viele Lösungsvorschläge und engagiertes Ringen um die eigene Lösung. Wenn am Ende aber viele Firmen mit einer Stimme sprechen und eine Lösung gemeinsam vertreten, verleiht das einem gefunden Standard den notwendigen Nachdruck und ist ein deutliches Signal an spätere Anwender. Das Ziel einer guten Kooperation ist immer gleich: Die investitionssichere Lösung für den Kunden. www.harting.com 12 DER KONSTRUKTEUR 1-2/2018 4/2019

GROSSE IDEEN FÜR NACHHAL- TIGE ZUKUNFT GESUCHT Covestro und die Vereinten Nationen rufen erneut zur Teilnahme am Wettbewerb Young Champions of the Earth auf – einer bedeutenden Auszeichnung für Erfinder und Unternehmer im Umweltsektor zwischen 18 und 30 Jahren mit großen Ideen für die Zukunft der Erde. Die sieben Gewinner der dritten Runde des globalen Wettbewerbs erhalten je 15 000 US-Dollar Startkapital für ihre Projekte und werden zu wichtigen UN-Veranstaltungen eingeladen, um der Weltöffentlichkeit ihre Ideen vorzustellen. Außerdem wird ihnen fachliche Unterstützung in Form von Trainings und einem Mentorenprogramm zuteil. „Die Zusammenarbeit mit den Young Champions in den vergangenen zwei Jahren hat gezeigt, wie sehr sich diese jungen Menschen um unseren Planeten sorgen und sich dafür einsetzen wollen “, sagt der Covestro-Vorstandsvorsitzende Dr. Markus Steilemann. „Covestro teilt diese Leidenschaft, und darum freue ich mich, dass wir nun eine weitere Runde dieses globalen Wettbewerbs einläuten. Er ist eine hervorragende Plattform, mit der junge Leute am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn ihre Träume verwirklichen können. Gemeinsam können wir die Welt lebenswerter machen.“ Nach einer offenen Bewerbungsrunde, die am 31. März 2019 endet, wird eine globale Jury die sieben Gewinner für 2019 auswählen. www.covestro.com HOFFMANN NEUER VORSTANDSVORSIT- ZENDER BEI WITTENSTEIN Bertram Hoffmann wird neuer Vorstandsvorsitzender des Mechatronik-Konzerns Wittenstein. Der 55-jährige Maschinenbauingenieur gehörte bisher dem Vorstand von Bosch Rexroth an. Hoffmann folgt mit Beginn des neuen Geschäftsjahres 2019/20 am 1. April auf Bernd Schimpf, bislang Sprecher des Vorstands, der das Unternehmen zum 31. März verlassen wird. Hoffmann studierte Maschinenbau an der FH Karlsruhe sowie an der TU Karlsruhe und ging nach seiner Promotion 1996 zu Robert Bosch. 2007 wurde er zum Geschäftsführer der ZF Lenksysteme ernannt. 2012 wechselte er zu Bosch Rexroth und wurde Mitglied des Vorstands für die Business Unit Renewable Energies. 2015 übernahm er zusätzlich die Verantwortung für die Business Unit Mobile Applications und als Leiter dieser Unit die Zuständigkeit für die Entwicklung. Neben Hoffmann gehören dem Vorstand von Wittenstein außerdem Anna-Katharina Wittenstein, Dirk Haft und Erik Roßmeißl an. www.wittenstein.de FMB-SÜD – POSITIVE BILANZ UND NEUER VERANSTALTER Mit einem Besucher-Plus von knapp 10 % endete die FMB-Süd in Augsburg. Zum Erfolg der Messe habe auch die Partnerschaft mit dem Cluster Mechatronik + Automation beigetragen, das seinen mehr als 180 Mitgliedern die Teilnahme empfohlen hatte. Viel Zuspruch fand das vom Cluster organisierte Vortragsprogramm mit Schwerpunkten Predictive Maintenance, Additive Fertigung und Machine Learning. Der zweite Partner, das Mittelstand-4.0-Kompetenzzentrum Augsburg, informierte auf der Messe an seinem „Mittelstand 4.0-Mobil“ über aktuelle Digitalisierungsprojekte und die Möglichkeiten der Förderung und Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei solchen Projekten. Der Veranstalter der FMB-Süd, wie auch der FMB in Bad Salzuflen (NRW), ist ab sofort Easyfairs, nachdem der Messeveranstalter alle Anteile der Clarion Events Deutschland erworben hat. Die nächste FMB-Süd findet am 12. und 13. Februar 2020 statt, die nächste FMB vom 6. bis 8. November 2019. www.easyfairs.com Your Global Automation Partner Unter Druck? Drucksensoren für Industrie4.0 Anwenderfreundlich: Zugriff auf alle Sensorparameter per IO-Link 1.1, variables Datenmapping und NPN/PNP-Auto-Detection Zuverlässig: vollverschweißteMetallmesszelle*, integrierte Druckspitzenblende*, höchsteVibrations- und EMV-Festigkeit, SchutzartenIP6K6K/6K7/6K9K *optional Einfach: intuitives Bedienkonzept über Touchdisplay, 180° drehbareMulticolor-Anzeige mit rundum sichtbaren LEDs Hannover Messe Wirsind für Sieda! Halle 9, StandH55 www.turck.de/ps+

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