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DER KONSTRUKTEUR 5/2020

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DER KONSTRUKTEUR 5/2020

STANDPUNKT VOM

STANDPUNKT VOM DATENSAMMELN ZUR SMARTEN MONTAGE MENSCHEN UND MÄRKTE Im Bereich der Montagtechnik hält der Begriff „Smart-Montage“ immer mehr Einzug. Was ist aber der Unterschied zwischen dem Sammeln von Daten und ihrer Bereitstellung für eine intelligente Montage? Das Datensammeln ist der erste Schritt. Er bringt für sich genommen noch keinen effektiven Mehrwert. Teilweise ist sogar der gegenteilige Effekt zu beobachten, da durch eine Vielzahl von Informationen und ihre Bewertung Störeffekte produziert werden, die den Montageablauf behindern. Als ein Vorteil der smarten Montage wird häufig die vorausschauende Wartung genannt, um über planbare Instandhaltungsmaßnahmen die Stillstandzeiten zu reduzieren und somit die Wirtschaftlichkeit der Anlagen zu steigern. Die meisten Hersteller stoßen jedoch schon beim Sammeln der notwendigen Informationen auf Schwierigkeiten. Nur wenige Anlagenbetreiber wollen ihre Daten und die daraus resultierenden Erkenntnisse Dritten zur Verfügung stellen. Hersteller können die Informationen, die sie zur Effektivitätssteigerung ihrer Anlagen benötigen, daher meist nur aufwändig mithilfe entsprechender Langzeittests ermitteln. Wichtig dabei sind realistische Umweltbedingungen. Denn es ist ein Unterschied, ob Daten an einer Anlage unter den Bedingungen eines täglichen Temperaturwechsels beispielsweise im Nahen Osten erhoben werden oder im Testlabor einer klimatisierten Werkshalle in Hessen. Die Ergebnisse weichen voneinander ab – unabhängig davon, dass der zulässige Temperaturbereich des Herstellers zwischen - 10 und + 40 °C in beiden Fällen eingehalten wird. Veränderungen in den Prozessen zu erkennen und zuverlässige Kriterien für die Bewertung dieser Abweichungen zu entwickeln, werden in Zukunft daher auf die Konstruktion immer mehr Einfluss nehmen und zusätzliche Prozesse erfordern. In der manuellen oder teilautomatisierten Montage ist dieser neue Aspekt für die Konstruktion ebenfalls eine Herausforderung. Das Monitoren und Bewerten des vollständigen Montageprozesses wird hier ebenfalls immer wichtiger: Qualitätsmerkmale müssen definiert, überwacht und dokumentiert werden. Hier wird die Konstruktion eine führende Rolle übernehmen. Die somit erforderlichen smarten Montagearbeitsplätze werden durch die Kombination von kommunikations- fähigen Hub-, Dreh-, Kipp-, Wagen- oder Flurmodulen realisierbar. Manuelle Montagearbeiten können so auf mehreren Seiten am Werkstück ausgeführt und analysiert und die entsprechenden Zustandsinformationen erfasst werden. Diese können dann smart zur Prozessoptimierung, Qualitätssicherung und Dokumentation genutzt werden. Sie geben somit dem Konstrukteur neue Möglichkeiten zur Gesamtoptimierung bis tief in den Fertigungsprozess. Festzuhalten ist: Bis zur smarten Montageanlage ist es noch weit. Es gibt erfolgversprechende Ansätze, noch aber fehlen häufig sowohl ausreichende Daten als auch zuverlässige Kriterien zur Bewertung von Veränderungen in Prozessen. www.roemheld-gruppe.de BIS ZUR SMARTEN MONTAGE ANLAGE IST ES NOCH WEIT MARC BELZER, PRODUKT- BEREICHSLEITER MONTAGE- UND ANTRIEBSTECHNIK, RÖMHELD GMBH FRIEDRICHS- HÜTTE, LAUBACH 6 DER KONSTRUKTEUR 1-2/2018 2020/05 www.derkonstrukteur.de

UMATI WIRD ZUR WELTSPRACHE DER PRODUKTION Künftig werden VDMA und VDW die Nutzung und Verbreitung von OPC-UA-Standards für den gesamten Maschinenbau unter der Marke Umati gemeinsam voranbringen. Denn OPC UA bietet einen einheitlichen Rahmen für die Interoperabilität zwischen Maschinen und Systemen. Über einen Bottom-up-Ansatz wurde deutlich, dass Grundelemente für einen großen Teil des vielfältigen Produktspektrums im Maschinen- und Anlagenbau einheitlich definiert werden müssen. Das einfachste Beispiel ist die Maschinenidentifikation, also Merkmale wie etwa Hersteller, Seriennummer, Baujahr und Maschinentyp. Deshalb arbeiten verschiedene Bereiche im VDMA – dazu gehören elektrische Antriebstechnik, Kunststoff- und Gummimaschinen, industrielle Bildverarbeitung, Metallurgy, Robotik und Werkzeugmaschinen – an den Grundlagen der Companion Specification OPC UA for Machinery. „Sie wird noch im laufenden Jahr in der ersten Version veröffentlicht“, kündigt Hartmut Rauen, stellvertretender Hauptgeschäftsführer des VDMA, an. www.vdma.org E-CAD-LÖSUNG FÜR DAS HOMEOFFICE Japanese quality – trusted worldwide since 1921 Mit der E-CAD-Lösung von WSCAD arbeiten viele Ingenieure und Elektrokonstrukteure in Zeiten von Corona im Homeoffice von zuhause aus – schnell, einfach und effizient. Weil die Netzwerk lizenz der WSCAD Suite über eine Ausleihfunktion verfügt, können Mitarbeiter mit der Electrical-Engineering-Lösung von jedem beliebigen Ort aus arbeiten. Für alle Unternehmen und Anwender, die keine Netzwerklizenz haben, bietet WSCAD bis 31.05.2020 ein spezielles Upgrade-Angebot. „Wir wollen, dass unsere Kunden auch in diesen für uns alle schwierigen Zeiten so effektiv wie möglich an ihren Projekten weiterarbeiten können. Deshalb bieten wir diesen zeitlich begrenzten Preisnachlass an“, sagt Axel Zein, Geschäfts führer der WSCAD GmbH. Für eine optimale Unterstützung hat WSCAD auch das Online- Schulungsprogramm der aktuellen Situation angepasst: In kleinen Gruppen zu maximal fünf Personen oder individuell und inhaltlich ganz auf den persönlichen Bedarf abgestimmt, schulen die erfahrenen Dozenten in Online-Sessions die Anwender zuhause oder am Arbeitsplatz. www.wscad.com Bearings for speed Get to know our bearings at www.koyo.eu Automotive components Bearings Machine Tools / Mechatronics

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