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DER KONSTRUKTEUR 6/2016

DER KONSTRUKTEUR 6/2016

WERKSTOFFTECHNIK I

WERKSTOFFTECHNIK I INTERVIEW 20 Standard-Dübeln, sondern online irgendwo drei exakt und individuell passende Dübel für unsere heimische Aufgabe – die dann innerhalb von wenigen Stunden per Drohne zu uns geliefert werden. Ähnlich wie das Mobiltelefon vor 30 Jahren das Telefonieren an sich veränderte und dann das Smartphone in den letzten zehn Jahren die gesamte mobile Kommunikation nochmals völlig verändert und erweitert hat – so ähnlich wird der 3D-Druck die moderne Fertigungswelt prägen und verändern. Ralf Burghoff: „Der 3D Druck wird das ganze Prozedere um die Bauteile herum verändern, dadurch, dass deren Verfügbarkeiten, Designfreiheit und Funktionsintegrität auf einem neuen Level definiert werden.“ Welche Probleme bzw. Aufgabenstellungen müssen auf diesem Weg noch gelöst werden? Es sind noch einige Hürden zu nehmen, wobei viele dieser Hürden oft nur im Kopf des Anwenders zu finden sind. Auf der anderen Seite ist die ausgeprägte Anisotropie der gedruckten Bauteile beim FFF-/FDM-Verfahren manchmal noch ein Pro blem. Noch nicht vorhandene Werkstoff eigenschaften sind ebenso eine Aufgabe im Bereich der Additiven Fertigung. Wo sehen Sie die Additive Fertigung in 20 Jahren? Die Additive Fertigung wird in 20 Jahren ein vollkommen etablierter Bereich auch der industriellen Produktion sein. Allerdings wird dieser Bereich viel stärker vernetzt und online stattfinden als bisher. Das Hauptaugenmerk wird zudem nicht auf das gedruckte Teil gerichtet sein, sondern auf die 3D-CAD- Datei, aus welcher das Bauteil entsteht. Und wer weiß, vielleicht wird dann auch schon ein Foto mit einem Smartphone reichen, um eine solche 3D-CAD-Datei zu erstellen – erste Ansätze hierzu gibt es ja schon. Was auch heute schon abzusehen ist: Der 3D-Druck wird mit den bestehenden Technologien zusammenwachsen, diese sinnvoll ergänzen. Teile könnten zum Beispiel per 3D-Druck hergestellt werden und dann noch zerspanend bearbeitet werden. Die Technologien sind nicht isoliert zu betrachten, sondern sind gut zu kombinieren. Vielen Dank für das Gespräch und vor allem für Ihre Einschätzung der zu erwartenden Entwicklungen. z IMPRESSUM erscheint 2016 im 47. Jahrgang, ISSN 0344-4570 Redaktion Chefredakteur: Dr. Michael Döppert (md), M.A. Tel.: 06131/992-238, (verantwortlich für den redaktionellen Inhalt) Redaktion: Dipl.-Ing. (FH) Martina Bopp (bo), Tel.: 06131/992-201, Dipl.-Geogr. Martina Laun (ml), Tel.: 06131/992-233 , Redaktionsassistenz: Gisela Kettenbach, Tel.: 06131/992-236, E-Mail: g.kettenbach@vfmz.de, Eva Helmstetter, Melanie Lerch, Ulla Winter (Redaktionsadresse siehe Verlag) Gestaltung Mario Wüst, Doris Buchenau, Anette Fröder, Anna Schätzlein, Sonja Schirmer Chef vom Dienst Dipl.-Ing. (FH) Winfried Bauer Anzeigen Andreas Zepig, Tel.: 06131/992-206, E-Mail: a.zepig@vfmz.de Helge Rohmund, Anzeigenverwaltung, Tel. 06131/992-252, E-Mail: h.rohmund@vfmz.de Anzeigenpreisliste Nr. 46: gültig ab 1. Oktober 2015 Leserservice: vertriebsunion meynen GmbH & Co. KG, Große Hub 10, 65344 Eltville, Tel.: 06123/9238-266 Bitte teilen Sie uns Anschriften- und sonstige Änderungen Ihrer Bezugsdaten schriftlich mit (Fax: 06123/9238-267, E-Mail: vfv@vertriebsunion.de). Preise und Lieferbedingungen: Einzelheftpreis: € 14,- (zzgl. Versandkosten) Jahresabonnement: Inland: € 92,- (inkl. Versandkosten) Ausland: € 108,- (inkl. Versandkosten) Abonnements verlängern sich automatisch um ein weiteres Jahr, wenn sie nicht spätestens vier Wochen vor Ablauf des Bezugsjahres schriftlich gekündigt werden. 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V. (IVW), Berlin. 16 Der Konstrukteur 6/2016

Feuchtigkeitsresistenter PBT-Werkstoff Mit dem hydrolysebeständigen BASF-PBT (Polybutylenterephthalat) Ultradur HR ist es der Firma Rosenberger Spritzguss und Formenbau gelungen, einen neuen Träger für Hallsensoren zu entwickeln. Er vereint Gehäuse und Leiterplatine in einem Bauteil und wird in einem vollautomatisierten Produktionsschritt spritzgegossen. Eine in das Gehäuse eingeschweißte PET-Membran sorgt für den nötigen Druckausgleich bei Klimaschwankungen. In Kombination mit dem verwendeten PBT, das beständig gegenüber Luftfeuchtigkeit ist, wird so die Lebensdauer des Bauteils verlängert. Der Träger bildet den Abschluss des Steuergetriebes, der eingeschweißte Hallsensor misst die Ventilstellung in der Abgasrückführung. Das Bauteil wird als Deckel auf Abgasrückführungsmodule montiert. Das verwendete Ultradur B 4330 G6 HR zeichnet sich durch hohe Beständigkeit gegen Hydrolyse aus. Das Material hat eine deutlich erhöhte Widerstandsfähigkeit gegenüber Spannungsriss auslösenden alkalischen Medien und lässt sich gut verarbeiten. www.basf.com Die Neue Pendelrollenlager Serie längere Lagerlebensdauer höhere maximal zulässige Drehzahlen verbesserte axiale Belastbarkeit höherer Temperatureinsatzbereich KTL-Beschichtungen für große, schwere Bauteile KOYO DEUTSCHLAND GMBH| Bargkoppelweg 4| 22145| Hamburg WWW.KOYO.EU KOYO.indd 1 26.02.2016 12:16:05 Die zum Ebbinghaus Verbund gehörende Oftec Oberflächentechnik GmbH & Co. KG ist neben der Beschichtung von Blech- und Stahlteilen auch spezialisiert auf die KTL-Beschichtung schwerer Guss- und Schmiedeteile. Mehr als 400 000 kg Grundmaterial pro Tag werden hier unter hohen Qualitätsmaßstäben in einer modernen Elektrotauchanlage beschichtet. Die KTL-Beschichtung stellt einen guten Korrosionsschutz, hohe Kratzfestigkeit und hohe Beständigkeit gegen Steinschlag und Salzwasser sicher. Die KTL-Anlage bei Oftec ermöglicht die Verarbeitung von Bauteilen mit maximalen Teilemaßen von 2400 x 1500 x 1400 mm und einem Teilegewicht von 1500 kg. Nach ergonomischen und physiologischen Erkenntnissen geplante Arbeitsinseln mit modernen Fertigungshilfen wie Krananlagen und ein Fahrerloses Transportsystem unterstützen den Fertigungsprozess. Jahrelanges Beschichtungs- Know-how und ein Fertigungskonzept mit Just-in-time-Bearbeitung, Chargentrennung, Losverfolgung und Einzelplatzlagerung usw. sorgen für eine präzise Auftragsabwicklung und die Beschichtung von Mittel- und Großserien mit gleichbleibender Güte. www.oftec.de Intelligente Wärme lässt den Garten blühen. Infrarot-Wärme ist intelligent, weil sie die optimale Wärmemenge immer exakt an der richtigen Stelle aufbringt. Zum Beispiel, um Kunststoffteile nach dem Spritzguss zu entgraten. Gut für Ihren Wettbewerbsvorteil. Heraeus Noblelight GmbH www.heraeus-noblelight.com/infrared Ihr Kontakt zu unserem Infrarot-Team hng-infrared@heraeus.com Der Konstrukteur 6/2016 17 Heraeus.indd 1 30.05.2016 12:05:50

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