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DER KONSTRUKTEUR 7-8/2018

DER KONSTRUKTEUR 7-8/2018

ELEKTROTECHNIK/INDUSTRIEELEKTRONIK OPTISCHES PRÄZISIONSMIKROMETER FÜR BEENGTE EINBAUSITUATIONEN Micro-Epsilon präsentiert sein neues optisches Präzisionsmikrometer ODC2520- 46(090) für präzise Messungen von Durchmesser, Spalt oder Segment, das mit einem um 90° gedrehten Empfänger erhältlich ist. Dadurch wird das System kompakter und eignet sich für beengte Bauräume. Zudem ist es mit neuen Features ausgestattet. So kann u. a. eine Laserabschaltung per Webinterface erfolgen und Messwerte können über einen definierten Zeitraum gehalten werden. Das System ermöglicht außerdem abstandsunabhängige Messungen, die Ausgabe mehrerer Ergebnisse, die Messung von bis zu acht Segmenten und die Anwendung zahlreicher Mittelungs- und Filterarten bei Messabständen bis zu 2 m. Das Laser-Mikrometer bietet hohe Genauigkeit bei einem maximalen Messbereich von 46 mm. Es zeigt sich sehr flexibel, da sich das Messobjekt an jeder Position innerhalb des Lichtvorhangs befinden kann und der Abstand von Lichtquelle zu Empfänger frei wählbar ist. Die Konfiguration des Laser-Mikrometers erfolgt über ein Webinterface. Darüber lassen sich alle Einstellungen bezüglich Mess- und Grenzwerten, Messprogrammen sowie Filter vornehmen. www.micro-epsilon.de NEUES GROSSSCHRANKSYSTEM: UMSTELLUNG LEICHT GEMACHT KOMMUNIKATION MIT I/O-MODULEN VEREINFACHT Mit dem „Backplane Ethernet Extension Protocol“, kurz Beep, vereinfacht Turck die Anwendung seiner Multi- protokoll- Block-I/O- Module TBEN und FEN20. Dieses Konzept ermöglicht es, Netzwerke mit bis zu 33 TBEN-Modulen (1 Master, 32 Slaves) und bis zu 480 Byte Daten über nur eine IP-Adresse in Profinet-, Ethernet/IP- und Modbus- TCP-Netzen an die SPS anzubinden. Dadurch können I/O-Netzwerke mit hoher Dichte schnell auch an kostengünstige Steuerungen angebunden werden. Über den integrierten Webserver definiert der Anwender das erste Gerät in der Leitung als Master. Dieser scannt das angeschlossene Netzwerk und konfiguriert automatisch die Datenzuordnung zu allen Modulen. Da alle Parameter der Gerätekonfiguration im Master gespeichert werden, unterstützt das Protokoll den schnellen Austausch einzelner Module. Das Protokoll ist auf allen IP67-TBEN-Multiprotokoll-Modulen mit digitalen I/O-Signalen der Baureihen L und S sowie auf Turcks FEN20-Modulen verfügbar. www.turck.com BRÜCKENSCHLAG VOM FUNKSENSOR ZUM IT-SYSTEM PRODUKTE UND ANWENDUNGEN Mit dem neuen Großschranksystem VX25 unterstützt Rittal den Steuerungs- und Schaltanlagenbau auf dem Weg zu Industrie 4.0. Mit maximaler Datenqualität und Durchgängigkeit im Engineering ermöglicht Rittal die Voraussetzungen für die Verschmelzung realer und digitaler Workflows für deutlich mehr Effizienz. Damit Anlagenbauer schnell und einfach auf das neue Schranksystem umstellen können, gibt es ab sofort webbasierte Software-Tools von Rittal. Mit der VX25-Umstellhilfe für Stücklisten (www.rittal.de/vx25umstellhilfe), kostenlosen Daten sowie einem intelligenten Selektor und Konfigurator vereinfacht der Hersteller den Umstieg vom TS-8-Schaltschranksystem auf sein neues Großschranksystem VX25. www.rittal.de Mit der Sensor Bridge stellt der Steute-Geschäftsbereich „Wireless“ eine neue und zentrale Komponente für das Funknetzwerk sWave-Net vor. Als klassische Middleware verarbeitet die Software-Schnittstelle alle Nachrichten, die von den Funkschaltgeräten und -sensoren im Feld empfangen und von den Access Points gebündelt werden. Diese Nachrichten werden an die dafür registrierten Anwendungen weitergegeben. Die Sensor Bridge agiert dabei als „Übersetzerin“ zwischen verschiedenen Protokollen sowie als Verwaltungsebene des sWave.Net-Funknetzwerks. Eine vereinfachte Datenintegration, sichere lokale Vorverarbeitung sowie detaillierte Nutzungsstatistiken sind weitere Funktionen der Sensor Bridge. Dank der universellen Konnektivität des Interfaces kann die Sensor Bridge in jede beliebige Produktionsumgebung integriert werden. Die Auswahl an unterstützten Protokollen wird kontinuierlich erweitert. Aktuell verfügbar sind u. a. Rest (XML/json), http(s) Notifications und Modbus TCP, ohne dass zusätzliche Hardware benötigt wird. www.steute.de 14 DER KONSTRUKTEUR 7-8/2018

ELEKTROTECHNIK/INDUSTRIEELEKTRONIK ABSOLUTWERTGEBER MIT ANSCHLUSSKAPPE Die magnetischen Ixarc-Absolutwertgeber von Posital mit CANopen- Schnittstelle sind jetzt auch mit einer Anschlusskappe erhältlich. Diese vereinfacht die Konfiguration und späteres Troubleshooting. Bei den bisherigen Drehgebern der Serie erforderten die Inbetriebnahme und das Setup spezielle Werkzeuge und Fachkenntnisse. Die Connection Cap enthält drei Drehschalter, mit denen der Installateur die Node-ID und die Baudrate direkt mit einem kleinen Schraubendreher festlegen kann. Auf der Rückseite befinden sich Diagnose-LEDs, die den Geräte- und Netzwerkstatus anzeigen. Über acht Schraubklemmen im Inneren der Kappe können Kabel für die Stromversorgung und die Bus-In/Bus-Out- Anbindung installiert werden. Ein Schiebeschalter kann so eingestellt werden, dass ein Abschlusswiderstand aktiviert wird, wenn sich das Gerät am Ende des Netzwerks befindet. Eingesetzt werden die Drehgeber z. B. in Kranen, Containerports oder in der Fabrikautomatisierung. www.posital.de GEWEBEBANDKABEL ALS ALTERNATIVE ZU FLACHLEITUNGEN Mit kundenspezifisch ausgelegten Gewebebandkabeln bietet TKD eine technisch wie wirtschaftlich attraktive Alternative zu konventionellen Flachleitungen und aufwändigen Schleppketten. Gewebebandkabel entsprechen einer schmalen Stoffbahn, bei der verschiedene elektrische Leitungen, dünne Rundkabel, Lichtwellenleiter oder auch Schläuche in Längsrichtung verlaufen. Über textile Garne entsteht quer dazu ein Gewebe, das für klar definierte Abstände und eine feste Grundordnung sorgt. Die clever genutzte Webtechnologie erlaubt die Herstellung individueller Bandkabel-Konstruktionen ohne hohe kommerzielle Eintrittshürden und ohne Wärmeentwicklung wie etwa bei laminierten Flachleitungen oder Kabeln mit extrudierter Außenhülle. Problemlos können so auch kleinere Fertigungslose realisiert und empfindliche und wenig warmfeste Elemente beliebig angeordnet werden. Außerdem bleiben die Mindest- Biegeradien der verwebten Elemente im textilen Verbund unverändert erhalten. Und die textile Systemleitung bleibt rank und schlank. Agilität prägt ihren Charakter. Fertigungstechnisch lassen sich Gewebebandkabel bis zu einem Elementdurchmesser von 16 mm und einer Breite von 180 mm herstellen. Durch zusätzliches Vernähen oder Vernieten einzelner Gewebebänder können Gesamtbreiten bis zu 800 mm realisiert werden. Auf kurzen Distanzen – bis 2 m – können Gewebebandkabel Schleppbzw. Energieführungsketten problemlos ersetzen. www.tkd-kabel.de KOMPAKTER PMD-ABSTANDSSENSOR FÜR INDUSTRIE-4.0-ANWENDUNGEN IFM hat seine optische PMD-Sensorik (On-Chip-Lichtlaufzeitmessung) jetzt erstmals in eine kompakte M18-Bauform integriert und den Sensor ganz im Sinne von Industrie 4.0 entwickelt. Mittels Laserlicht und Lichtlaufzeitmessung erfasst der PMD OGD Cube präzise den punktuellen Abstand zu einem Objekt. Je nach Variante liegt die Reichweite bei 300 und 500 mm bei dem OGD Precision und 1 500 mm bei dem OGD Long Range. Dank kleinem Lichtfleckdurchmesser lässt sich der Sensor nicht nur zur Erfassung großer Objekte nutzen. Besonders im Bereich der Assembly Automation lässt er sich für Error-Proofing- Applikationen einsetzen. So ist er präzise und hochauflösend genug, um beispielsweise die Tiefe von Bohrungen oder die Montage von kleinsten Teilen zu prüfen, ehe das Werkstück zum nächsten Verarbeitungsschritt gelangt (Inline quality checks). Der Sensor besitzt eine IO-Link-Schnittstelle. Diese überträgt nicht nur den Messwert, sondern gestattet auch die komplette Parametrierung aus der Ferne. So lässt sich der Sensor von der Steuerungsebene aus individuell an verschiedene Werkstücke oder Produktionssituationen anpassen. Damit ist er bestens für Industrie 4.0 gerüstet. www.ifm.com PUSH-IN-VERTEILERBLOCKLÖSUNGEN INDIVIDUELL KONFIGURIEREN Das Potenzialverteilungssystem PTFIX von Phoenix Contact gibt es jetzt mit 4-mm²- Push-in-Anschluss. Die Blöcke lassen sich individuell kombinieren und montieren. Je nach Typ sind sie mit 6, 12 und 18 Anschlüssen in 11 individuellen Farbvarianten erhältlich. Neben der klassischen Tragschienenmontage auf NS15 und NS35 sind Flanschadapter für die Direktmontage und Varianten für die universelle Klebemontage verfügbar. Neu sind auch die elektrisch getrennten 2,5 mm²- Blöcke, mit deren Zusammenstellung eine hohe Individualisierung erreicht wird. Diese Elemente stellen mit zwei Polen die kleinstmögliche Einheit dar. Sie können miteinander und mit allen anderen Blocktypen eines Nennquerschnitts kombiniert werden. Mit dem neuen webbasierten PTFIX-Konfigurator werden Produkte mit den gewünschten Eigenschaften bezüglich Polzahl, Montageart, Farbe und Kennzeichnung auf einfach geführte Weise erstellt. Die Konfiguration unterstützt durch eine integrative Verbindung zum Phoenix Contact E-Shop den Bestellprozess. www.phoenixcontact.com DER KONSTRUKTEUR 7-8/2018 15

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