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DER KONSTRUKTEUR 9/2015

DER KONSTRUKTEUR 9/2015

EDITORIAL Die digitale

EDITORIAL Die digitale Werkzeugmaschine Die Digitalisierung schreitet voran! Das gilt für alle Lebensbereiche – vom Smart Home über autonomes Fahren bis zur intelligenten Fabrik. Wesentliche Grundlagen dieser Entwicklungen sind Netzwerke wie Internet und Intranet, Cloud-Technologien und große zur Verfügung stehende Datenmengen, die es letztlich erlauben, von Produkten, Maschinen und Prozessen digitale Abbilder zu erstellen. Das Haus, das Auto oder die Produktionsanlage und selbst Fertigungsprozesse existieren dann nicht nur in der realen sondern auch in der digitalen Welt. Dies schafft Vorteile in allen Bereichen – Vorteile die zu revolutionären Entwicklungssprüngen und neuen Problemlösungsansätzen führen können: zum Beispiel bei Werkzeugmaschinen. Produktivität steigern, Energie sparen, Ressourcen schonen – das sind seit Jahren die Megatrends in der industriellen Produktion und damit auch die Anforderungen an das Konstruktionsumfeld von Werkzeugmaschinen. In der Tat hat hier der Konstrukteur bzw. der Maschinenbauer vielfältige Ansatzpunkte. In der Vergangenheit wurden viele Einzelmaßnahmen realisiert in Richtung Funktionsintegration, Verfahrenskombination und -substitution sowie Verbesserung der Leistung und Genauigkeit. Mit CAM und der kontinuierlichen automatischen Prozessüberwachung und -regelung durch die CNC-Steuerung wurde die Basis für Prozessstabilität und Prozesssicherheit gelegt. Mit der Digitalisierung kommt nun der nächste Schritt, der neues Kreativitätspotenzial in der Entwicklung freisetzen wird. Die Digitalisierung der Werkzeugmaschine wird daher auf der EMO im Oktober in Mailand bei vielen Ausstellern thematisiert werden. So wird zum Beispiel bei Deckel Maho ein „realer“ Prototyp einer „Werkzeugmaschine 4.0“ zu sehen sein, der vom Sensor bis in die Cloud bestehende Technik mit neuen digitalisierten Komponenten vernetzt. Bleibt festzuhalten: die reale Werkzeugmaschine wird nicht durch die digitale ersetzt – die reale wird mit Hilfe ihres digitalen Abbildes produktiver und effizienter. Dr. Michael Döppert Chefredakteur m.doeppert@vfmz.de Die Hohlwelle im Griff Die kompakten SPINEA Präzisionsgetriebe sind auch mit durchgehender Hohlwelle verfügbar. r. Dieses Konzept erlaubt einen platzsparenden Einbau u. Diese Getriebe werden eingesetzt, wenn Genauigkeit, hohes Drehmoment, kippsteife Abtriebslagerung und eine e kompakte Einbau gefordert ist. Die zentrale Hohlwelle kann zur Durchführung von Medien, Versorgungsleitungen, Wellen oder sogar Laserstrahlen durch die Mitte des Getriebes genutzt werden. Diese besondere Eigenschaft vereinfacht in vielen Applikationen erheblich die Konstruktion und spart somit Kosten, Bauraum, Entwickluns- und Montagezeit. Das Produktsortiment umfasst auch Sonderlösungen mit einer abgesetzte Vorstufe. N I E D E R L A S S U N G AUGSBURG Ansprechpartner Erik Pfundtner mobile: +49 175 780 9644 erik.pfundtner@spinea.de S P I N E A s . r . o. Branche: Antriebstechnik Produkte: Getriebe, Servoaktuatoren Marktposition: einer der weltweit führenden Hersteller von mechatronischen Antriebstechnik Mitarbeiter: 320 (2014) Standort: Prešov (Slowakei) Gründung: 1994 Auszeichnungen: Produkt des Jahres 2010-2014 VDMA-Mitglied seit: 2010 N I E D E R L A S S U N G STUTTGART Ansprechpartner Radoslav Ries mobile: +49 151 464 32586 radoslav.ries@spinea.de Spinea.indd 1 27.08.2015 10:51:36 Der Konstrukteur 9/2015 3

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