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DER KONSTRUKTEUR 9/2016

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DER KONSTRUKTEUR 9/2016

ELEKTROTECHNIK /

ELEKTROTECHNIK / INDUSTRIEELEKTRONIK 02 In das HMI integrierte Bildanalyse 03 Aufbau einer integrierten Bildverarbeitungslösung STATEMENT Dr. Michael Döppert, Chefredakteur Bildgebende Sensoren und die Verarbeitung der Bilddaten ist sicherlich die anspruchsvollste Form von Sensorik auf optischer Basis. Im Hinblick auf Industrie 4.0 und selbstlernende Maschinen kann die Bildverarbeitung die Grundlage für sehende Maschinen darstellen. Im Folgeschluss könnten Maschinen auch über Sehen lernen oder Aktionen auslösen, sich über Sehen auch selbst steuern – ein Aspekt der zum Beispiel in der Service-Robotik in Zukunft eine entscheidende Rolle spielen könnte. interessant sein, die hohe Anforderungen an die Rückverfolgbarkeit stellen. Das Beweisfoto ist dabei eher ein kostenloses Nebenprodukt. Bildbasierte Dokumentationsverfahren haben den Vorteil der optischen Evidenz: Bilder können Prüfprotokolle sinnvoll ergänzen und bei Beanstandungen als vielleicht entscheidender Beweis dienen. In der Regel werden die Bilddaten da rüber hinaus natürlich zur Qualitätssicherung und statistischen Auswertung genutzt. Zur Qualitätssicherung können im Prinzip jegliche technisch sichtbaren Qualitäts parameter untersucht werden, ob Vollständigkeit, Muster, geometrische Merkmale, die Beschaffen- heit von Oberflächen oder Kanten, oder ob ein Barcode oder Datamatrixcode korrekt und vollständig aufgedruckt wurde. Bildverarbeitung als fester Bestandteil Will man komplexe Aufgaben wie bei dem zuvor beschriebenen Nutzentrenner mittels Bildverarbeitung lösen, stößt man mit fertigen Vision-Sensoren schnell an Grenzen. Diese sind meist nur für eine Standard-Aufgabe optimiert, wie z. B. das Aussortieren von Schlechtteilen oder das Lesen von Codes für das Tracking & Tracing. In der Maschinenautomation sind hingegen weitaus flexiblere Systeme gefragt, die mehrere Aufgaben übernehmen können und sowohl mit der Steuerung wie der Bedienung in ständigem Austausch stehen. Dies fängt bei simplen Aufgaben wie einer Live-Bilddarstellung in der Benutzeroberfläche an und geht bis zu anspruchsvollen Aufgaben wie der Kalibrierung von Achssystemen oder der Lagekorrektur von Werkstücken. Für solche Fälle müssen Vision- Systeme und Maschinensteuerung perfekt aufeinander abgestimmt sein. Damit überhaupt geeignete Bilder entstehen welche mit Algorithmen ausgewertet werden können, müssen die richtigen Methoden zur Bildaufnahme (Kamera, Optik und Beleuchtung) ausgewählt und angewandt werden. Denn wenn die relevanten Eigenschaften des (Prüf-)Objekts auf den Bildern nicht sichtbar (zu machen) sind, helfen einem auch die besten Algorithmen und Filter bei automatisierten Entscheidungen nicht weiter. Und in der Maschinenautomation geht es häufig auch ganz konkret um die Einbau situation und die sichere Einhausung der Kamera. Anders als bei einer intelligenten Kamera von der Stange, kann man bei Bildverarbeitungslösungen von einem Integrator wie Eckelmann darauf vertrauen, dass alle Automatisierungskomponenten am Ende wirklich harmonieren und passen. Bildverarbeitung profitiert von Kooperation Eckelmann verzeichnet in den letzten Jahren eine vermehrte Nachfrage nach Bildverarbeitungslösungen. Für viele Maschinenbauer gehört Bildverarbeitung heute als Add-on zum Innovationsmodell. Daher arbeitet das Machine-Vision-Team von Eckelmann sehr eng mit dem Bereich Maschinenautomation zusammen, um ganzheit liche Lösungen zu erarbeiten. Dadurch will Eckelmann seinen Kunden Lösungen mit einem noch höheren Integrationsgrad bieten und auch vermehrt standardisierte Lösungen für Bildverarbeitung an Werkzeugmaschinen entwickeln, die sich perfekt mit den eigenen Steuerungen der E°EXC Familie verstehen. Bilder: Aufmacherbild und Bild 3 Eckelmann AG; Bilder 1 und 2 Rex Automatisierungstechnik www.eckelmann.de 24 Der Konstrukteur 9/2016

Individuelle Funk-Befehlsgeräte Mit der RF BF 74-Serie bietet Steute Wireless eine Baureihe von Funk-Befehlsgeräten, die sich schnell individuell anpassen lässt – und zwar über einen Online-Konfigurator auf der Unternehmens-Seite www.steute.com. Der Anwender wählt dort zunächst die Gehäusegröße für ein, zwei oder drei Bedienelemente und den Typ der Bedienelemente – zwölf verschiedene Betätiger stehen zur Wahl. Dann werden die Empfangseinheit und die gewünschte Funkfrequenz eingestellt. Zum Schluss lässt sich entscheiden, ob das Funkbediensystem fertig montiert oder in Einzelteilen geliefert werden soll. Es kann direkt online ohne ein Angebot anfordert werden. Bei der Montage der Funkbediensysteme ist kein Verlegen und Anschließen von Leitungen erforderlich. Das Gehäuse muss nur an der Wand oder an der Maschine angebracht und das Bediensystem im Teach-in- Betrieb mit der Auswerteeinheit verbunden werden. www.steute.com Schnelle Leitungsbelegung durch flexible Lamellenbügel Die Energieführungsketten der Serie Easy Trax von Tsubaki Kabelschlepp ermöglichen eine schnelle Leitungsbelegung: Kabel und Schläuche werden einfach in die flexiblen Lamellenbügel eingedrückt – ohne Werkzeug. So lässt sich in weniger als 1 s bis zu 1 m Energieführungskette befüllen. Die Lamellenbügel schwenken seitlich und nicht in den Leitungsraum, sodass ein hoher Befüllgrad erreicht wird. Ein Trennstegsystem inklusive Höhenunterteilungen sorgt für eine sichere Separierung der Leitungen. Die Energieführungsketten sind mit Innenhöhen von 4,6 bis 31 mm und Innenbreiten von 7 bis 78 mm verfügbar. Mit der 2K-Technologie lassen sich Energieführungsketten realisieren, die stabil und gleichzeitig flexibel sind. Die Kettenkonstruktion gewährleistet eine hohe Torsionssteifigkeit und unterstützt frei tragende Längen bis 2,4 m. Mit einer integrierten Geräuschdämpfung ist die Vollkunststoff-Kette im Betrieb sehr leise. www.kabelschlepp.de I n g e n i e u r s k u n s t 4 . 0 Für Maschinen- und Anlagenbauer steht es 4 :0. Die 4. industrielle Revolution steht auf der digitalen Agenda der Welt. Das Fundament für die Kunststoffproduktion der Zukunft. Das Ziel: Produktionsprozesse zu vernetzen und zu verzahnen. Die weltweit bedeutendste Messe der Kunststoff- und Kautschukindustrie präsentiert Ihnen mit rund 3.200 Ausstellern in 19 Messehallen auf über 171.000 m 2 Ausstellungsfläche das gesamte globale Angebotsspektrum der Branche. Alles, was in Zukunft die Welt bewegt. Planen Sie jetzt Ihren Besuch. Y o u r K e y t o the F u t u r e Kühlgeräte für Industrieanlagen Pentair, Anbieter im Bereich Equipment Protection stellt Produkte für die Infrastruktur der elektrischen Automatisierung her. Das Unternehmen hat nun das Kühlgerät Spectracool Slim Fit der Marke Hoffman vorgestellt. Es wurde speziell für die Kühlung von Industrieanwendungen entwickelt. Durch die neue Master-Slave-Funktion können jetzt bis zu vier Geräte miteinander kommunizieren. Pentair bietet Produkte für die Industrie und komplette Lösungen mit modifizierten Gehäusen und Kühlgeräten an. www.pentairprotect.com k-online.com

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