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DER KONSTRUKTEUR 9/2016

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DER KONSTRUKTEUR 9/2016

AKTUELL I EINE FRAGE

AKTUELL I EINE FRAGE Durch die kurzfristigen Veränderungen der Konsumentenanforderungen, ist eine Produktion in Zentraleuropa wieder wirtschaftlich interessanter geworden. Das heißt die Vielfalt der Losgrößen ist gestiegen, die Lieferzeit sollte kurz und die Umstellung der Fertigung mit möglichst wenig Aufwand realisierbar sein. Für die Arbeitsplätze bedeutet dies deutlich gestiegene Anforderungen an die ergonomische Gestaltung. Ein Arbeitsplatz muss nicht nur für die Herstellung der verschiedenen Produkte schnell angepasst werden können, sondern muss auch für die unterschiedlichen Menschen geeignet sein. Viele Arbeitsplätze sind heute schon elektrisch höhenverstellbar, das ist mittlerweile eine Standardanforderung. Gleichzeitig sollte aber auch die Möglichkeit bestehen die Anordnung der zu entnehmenden Teile aus Griffschalen oder -Behältern auf die jeweilige Person zu optimieren, und dies nicht nur zu Beginn, sondern auch während der Dauer eines Fertigungsloses. Wir von RK Rose+Krieger bieten mit unserem abgestimmten Programm aus Profilen, Verbindungselementen, Hubsäulen und Lineareinheiten einen Baukasten für den Konstrukteur, um die unterschiedlichsten Anforderungen bestmöglich zu erfüllen. Hartmut Hoffmann, Geschäftsführer, Rose+Krieger GmbH, Minden Der Nutzen unserer Produkte liegt in der optimalen Positionierung der Bedienoberflächen und der Ermöglichung ermüdungsfreien Arbeitens. Der demografischen Struktur unseres Landes geschuldet, wächst der Anteil der jeweils älteren Jahrgänge an der Bevölkerung zusehends. Neuere Jahresreports der Krankenkassen belegen, dass die meisten Krankheitsfehltage in den letzten Jahren auf Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems zurückzuführen sind. Ermüdungsfreies Arbeiten ist somit von entscheidender Bedeutung, und die Entlastung des Bewegungsapparates steht im Zentrum unserer Produktvorgaben. Schauen Sie in die Fertigungsstraßen, wo zum Beispiel morgens ein kleinerer und in der Spätschicht ein groß gewachsener Mitarbeiter am gleichen Arbeitsplatz eingesetzt wird. In jeder Arbeitssituation und bei jedem Bediener muss die Konfiguration schnell und leichtgängig an dessen jeweils bevorzugte Haltung und Arbeitsweise angepasst werden können. Mit unseren Tragarmsystemen lässt sich ohne Kenntnis über die zukünftigen Bediener der Anlage schon bei der Konstruktion der Maschine die optimale und ergonomisch beste Position der Bedienelemente realisieren. Uwe Kunitschke, Geschäftsführender Gesellschafter HASEKE GmbH & Co. KG, Porta Westfalica Ein ergonomischer Arbeitsplatz erleichtert die Arbeit und schont die Gesundheit des Mitarbeiters. Bis zu 40 % der Leistung, die ein Mensch während seiner Arbeitszeit erbringen kann, wird durch falsche Körperhaltung verschwendet. Hinzu kommt die derzeitige demographische Entwicklung hin zu einer immer älter werdenden Gesellschaft. Um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter dauerhaft zu erhalten, muss frühzeitig in entsprechende Arbeitsmittel investiert werden. Nur so können chronische Krankheiten, wie beispielsweise Rückenleiden, präventiv verhindert werden. Unsere Produkte lassen sich auf die Mitarbeiter einstellen in Höhe, Tiefe und Helligkeit. Das Standard-Zubehör ist MTM-(Method of Time Measurement)-optimiert, um beispielsweise Greifzeiten zu reduzieren und so Verschwendung in der Planung, Beschaffung und Anwendung zu reduzieren. Zudem unterstützen wir den Konstrukteur und Fertigungsplaner mit entsprechenden Tools wie z. B. einem Ergonomie-Ratgeber, einer Ergonomie-App und dem Projektierungstool MTpro. Mit der ManModel Funktion innerhalb MTpro lassen sich ergonomische Aspekte der Arbeitsplatzgestaltung bereits bei der Planung berücksichtigen. So wird Ergonomie von Anfang an kostengünstig in den Fertigungsalltag integriert. Bildquelle: FRESHIDEA / Fotolia.com Denis Barrier, Produktmanagement Manuelle Produktionssysteme, Bosch Rexroth AG, Stuttgart 8 Der Konstrukteur 9/2016

AKTUELL Werkzeugmaschinen: Auch im 2. Quartal Auftragsplus Im 2. Quartal 2016 ist der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinen-Industrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16 % gestiegen. Das teilte der Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) mit. Die Inlandsbestellungen lagen mit 19 % im Plus, die Auslandsnachfrage stieg um 14 %. Dazu trugen der Euro-Raum mit 37 % und die Nicht-Euro-Länder mit 10 % Zuwachs bei. Im 1. Halbjahr legten die Aufträge um 12 % zu. Während die Inlandsbestellungen um 10 % stiegen, legten die Orders aus dem Ausland um 13 % zu. Bei den Auslandsbestellungen haben vor allem Bearbeitungszentren und die Fräsmaschinen- Branche von Großaufträgen profitiert. Der Umsatz schloss im 1. Halbjahr mit einer schwarzen Null, der VDW rechnet aber mit Steigerungen. Auch bei der Zahl der Beschäftigten in der Branche erwartet der Verband einen weiteren Anstieg. Im Mai 2016 waren fast 69 000 Menschen in der Werkzeugmaschinenindustrie beschäftigt – ca. 1 % mehr als im Vorjahr. www.vdw.de Euromold und Airtec zusammen in München Die Euromold, Leitmesse für Produktentwicklung, Werkzeug-, Modell- und Formenbau, findet in diesem Jahr zusammen mit der Luft- und Raumfahrt- Messe Airtec in München statt. Die Euromold, die auch als Branchentreff für den 3D-Druck gilt, zieht nach Angaben des Ausstellerbeirats von Nordrhein-Westfalen nach Bayern, weil aus der Branche der entsprechende Wunsch geäußert wurde und die Region um München als Hightech-Zentrum gilt. Die Airtec war bereits im vergangenen Jahr in die bayerische Landeshauptstadt gekommen. Nun will man mit der gemeinsamen Ausrichtung der beiden Messen Synergien nutzen. Die Luft- und Raumfahrt ist eine Branche, die besonders stark von additiven Fertigungsverfahren profitiert. Zudem ist der Austausch über Branchengrenzen hinweg, z. B. zwischen Automobilindustrie und Luftfahrt, ein erklärtes Ziel der Euromold. Die beiden Messen finden vom 25. bis 27. Oktober 2016 statt. Es werden bis zu 600 Aussteller aus 45 Ländern erwartet. www.euromold.com www.airtec.aero THE HEARTBEAT OF INDUSTRY 4.0 Sind Sie bereit für die vierte industrielle Revolution? Bereit für intelligente Fertigungssysteme, die flexibel auf neue Anforderungen reagieren? Wir bewegen Produkte, Prozesse und Menschen, denn unsere Sensorlösungen und Systeme sind intelligent vernetzte Schrittmacher von Industrie 4.0. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie unser Herz auch Ihr Unternehmen belebt, besuchen Sie uns auf der AMB (13. – 17. September 2016, Halle 4, Stand 4C61) der FachPack (27. – 29. September 2016, Halle 4A, Stand 404) oder unter www.balluff.de/industrie-4.0 www.balluff.com

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