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DER KONSTRUKTEUR 9/2020

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DER KONSTRUKTEUR 9/2020

KONSTRUKTIONSELEMENTE

KONSTRUKTIONSELEMENTE ANSCHLUSS-MACHER PRODUKTE UND ANWENDUNGEN Wenn Anwender Tasterboxen oder Panels schnell und flexibel in die AS-Interface- Systemwelt installieren wollen, dann bietet ein spezielles Modul eine ultra-kompakte Anbindung, die per Push-in-Technik einfach und schnell vorzunehmen ist. Ideal, um beispielsweise Nicht-AS-Interface-Taster oder auch Sensoren in eine Applikation zu integrieren. Sicherheitsgerichtete Komponenten wie Not-Halt-Taster lassen sich ebenso einfach integrieren. Die AS-Interface-Systemwelt bietet unzählige Komponenten – von Modulen über Netzteile und Repeater bis zu Mastern und Gateways. Das Angebot an AS-Interface- Tastern fällt allerdings nicht ganz so vielfältig aus und erfüllt zudem nicht immer die Anforderungen der Anwender. Daher hat Pepperl+Fuchs das CB10-Modul entwickelt, das die Anbindung mechanischer Taster oder Schlüsselschalter an ein AS-Interface- Netzwerk ermöglicht. Somit können Anwender flexibel aus einer Vielzahl von Nicht-AS-Interface-Tastern entsprechend ihrer Applikation auswählen. KOMPAKT, FLEXIBEL, EINFACH Die CB10-Module gestalten die Vorverdrahtung der benötigten Komponenten, wie mechanischen Taster- und Bedienboxen oder Autor: Dr. Konrad Kern, Leiter Produktmanagement,BU-Systeme, Pepperl+Fuchs SE, Mannheim Maschinensteuerungen, einfach und schnell. Dank der besonders kompakten Bauform von gerade einmal 36 × 40 × 10 mm kann dieses Modul flexibel in nahezu jede Tasterbox integriert oder hinter jedes Panel montiert werden. Möglich macht dies die Hotmelt-Technologie, bei der Elektronikkomponenten voll umspritzt werden und damit die Elektronik in einem schlagfesten, wertigen Gehäuse professionell schützen. Die Fixierung der CB10-Module erfolgt über die im Lieferumfang enthaltenen doppelseitigen Klebestreifen. Dabei bietet das AS-Interface-Modul größtmögliche Flexibilität, denn es lässt sich direkt über die konfektionierten gekrimpten Aderenden anschließen. Das ermöglicht den komplett werkzeuglosen Anschluss bei Verwendung von Tastern mit Push-in-Klemmen. Somit können Anwender das CB10 auch in bereits vorhandene Tasterboxen mühelos installieren. Die 200 mm langen Litzen sind perfekt auf die Applikation abgestimmt. Unterschiedliche Aderfarben sorgen dabei für eine schnelle und eindeutige Zuordnung der Funktionen. Zur Diagnose und Überprüfung der korrekten Installation besitzt das CB10- Modul insgesamt acht Status-LEDs für Ein- und Ausgänge. Die Beschriftung, die LED-Anzeige und die Litzenposition sind eindeutig zugeordnet. Die zusätzlichen Diagnose-LEDs geben Auskunft über korrekte Versorgung und Kommunikation. Außerdem bietet das Modul Überlastschutz, Verpolschutz, Kommunikationsüberwachung und das Unterdrücken von Störimpulsen durch Prellen der Kontakte. Das kleine kompakte AS-Interface-CB10-Modul von Pepperl+Fuchs ermöglicht es Anwendern, ihre Applikation modular und flexibel zu lösen. Je nach Anwendung können nun unterschiedlichste mechanische Bedientaster, Schaltboxen und Panels einfach in das AS- Interface-Netzwerk integriert werden. Darüber hinaus ist auch die Vormontage von Tasterboxen und Panels problemlos möglich. Damit kann die Vormontage rationalisiert werden. Neben Tastern können zusätzlich auch Sensoren angeschlossen werden. Diese Endgeräte werden durch das CB10-Modul direkt aus dem AS-Interface gespeist – eine zusätzliche Verdrahtung zur Stromversorgung ist nicht nötig. Auch die LED-Beleuchtung bei Leuchttastern geschieht direkt über das CB10-Modul aus dem AS-Interface heraus. Betrachtet man die gesamte Prozesskette der Verdrahtung in der Sensor-Aktor-Ebene, so ergeben sich bei zügiger Konfektionierung und Installation der Teilnehmer deutliche Kostenvorteile, die den 28 DER KONSTRUKTEUR 2020/09 www.derkonstrukteur.de

KONSTRUKTIONSELEMENTE Einsatz der CB10-Module laut Hersteller schnell rechtfertigen. Zudem werden Anschlussfehler minimiert und die Umstellung von bestehenden Systemlösungen ist besonders einfach möglich. Werden die beiden ASi-Litzen intern auf einen M12-Stecker aufgelegt, erhält man eine anschlussfertige Komplettlösung. Vielfach sieht man in Applikationen direkt neben einem Bedientaster auch Not- Halt-Taster. Das erfordert den doppelten Montageaufwand und den doppelten Anschluss. Viel einfacher lässt sich das jetzt mit dem CB10-Safety-Modul in einem einzigen Gehäuse lösen. Bis zu vier beleuchtete Bedientaster und einen beleuchteten Not-Halt-Taster plus weitere externe Anzeigefunktion lassen sich so in einer Steuerungsbox realisieren. Das spart Platz, Montagezeit und letztlich Kosten. VORINSTALLATION UND INDIVIDUELLE LÖSUNGEN Insbesondere zum Einsatz in Serienmaschinen bietet Pepperl+Fuchs neben den oben beschriebenen flexiblen Lösungsoptionen standardisierte Bedientaster-Lösungen. Darunter fallen reine Not-Halt-Taster, Bedientasterboxen mit bis zu vier beleuchteten Drucktastern sowie die Kombination aus Not-Halt-Taster und Bedientastern. Alle Komponenten haben einen direkten M12- Steckanschluss für die ASi-Anbindung. Mit einem Flachkabelanschlussadapter bzw. ASi-Passivverteiler mit M12-Anschluss lässt sich die Bedientasterbox sehr flexibel an jeder Position an der Maschine verbauen. Ganz unabhängig vom Verlauf des Flachkabels. In vielen Anlagen sieht man, dass das Flachkabel in Schleifen zu Endgeräten gelegt wird, was zusätzliche Leitungslänge kostet und das Maschinendesign negativ beeinflussen kann. Diese komplett steckbare Lösung birgt den entscheidenden weiteren Vorteil, dass das Gehäuse zur Montage nicht geöffnet werden muss. Innenliegende Schrauben sorgen für ein sicher geschlossenes Gehäuse in hoher Schutzart und außen durchgeführte Schrauben dienen zur Montage. Damit wird die Installation auch durch Nicht-Fachkräfte möglich. Insbesondere in den USA ist dies ein weiterer Kostenvorteil. Bei Kleinserienmaschinen werden neben den Standard-Ausführungen auch Lösungen mit speziellen Farben, Schlüsselschaltern, Drehwahlschaltern oder Mehrfach-Tastern benötigt, die auch für die jeweilige Maschine passend beschriftet sein sollen. Auch diese Anforderungen erfüllt Pepperl+Fuchs mit dem CB10. Bereits ab kleinen Mengen realisiert der Anbieter die nach Kundenwunsch vorgegebene Umsetzung mit kurzer Lieferzeit. Pro Lochposition kann das Einbauelement und dessen Kennzeichnung festgelegt werden. Hierzu kann sowohl auf das Gehäuse eine Kennzeichnung für die Zuordnung des Ein-/Ausgangs erfolgen als auch auf dem Bedienelement selbst eine Funktionskennzeichnung wie zum Beispiel auf/ab oder entsprechende Symbole. Nach einmaliger Definition der Tasterbox, kann diese dann ohne Aufwand beliebig nachbestellt werden. Damit werden teils aufwändige Kennzeichnungen bei der Fertigung von Maschinen verlagert, sodass dies sehr rationell abgewickelt werden kann. AUF DEN PUNKT GEBRACHT Pepperl+Fuchs bietet mit der neuen Tasterbox-Lösung sowohl Verbesserungen und Einsparoptionen für die individuelle Einzellösung als auch für die Standard-Lösung. Kundenspezifische Varianten sind flexibel und in kleinen Mengen definierbar. Bilder: Aufmacher Hintergrund: Kapitosh – stock.adobe.com, Sonstige: Pepperl+Fuchs www.pepperl-fuchs.com HYGIENIC DESIGN. DER PMS AUS EDEL- STAHL. PMS Das besonders kompakte CB10-Modul kann flexibel in vorhandene Bedientasterboxen oder hinter Panels montiert werden Der neue Ultraschallsensor pms aus Edelstahl ist mit seinem intelligenten Hygienic Design prädestiniert für anspruchsvolle Aufgaben in der Lebensmittel- und Pharmaindustrie. + 4 Tastweiten: von 20 – 1.300 mm + 3 Ausgangsstufen: Push-Pull-Schaltausgang mit IO-Link oder Analogausgang + 2 Gehäusevarianten: D12-Adapterschaft und D12-Bajonettverschluss microsonic.de/pms

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