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DER KONSTRUKTEUR 1-2/2020

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DER KONSTRUKTEUR 1-2/2020

SPECIAL HYGIENIC DESIGN

SPECIAL HYGIENIC DESIGN SAUBER UND BUNT 34 DER KONSTRUKTEUR 1-2/2020

HYGIENIC DESIGN Die besondere Herausforderung der Lebensmittel- und Pharmaindustrie liegt in der Vielseitigkeit ihrer Prozesse. Über den Erfolg entscheidet die Durchgängigkeit, mit der produziert werden kann – ob beim Mischen, Abfüllen, Verdampfen oder CIPund SIP-Reinigen. Deshalb stehen auch bei der Auswahl der Messtechnik-Komponenten Langlebigkeit und Zuverlässigkeit im Fokus. Ein Messtechnik-Spezialist stellt jetzt neue kompakte und einfache Geräteserien an Drucksensoren und Grenzschaltern vor, die Farbe ins Spiel bringen. Die Produktion von Lebensmitteln ist Vertrauenssache, und Hygiene steht in den Herstellungsverfahren an erster Stelle. Über den Erfolg entscheiden sowohl die Sicherheit als auch die Effizienz, mit der einwandfrei produziert werden kann – ob beim Abfüllen, Eindampfen oder CIP-Reinigen. Die pharmazeutische Industrie arbeitet in einem Umfeld mit strengen Anforderungen an Sicherheit, Sterilität und Präzision. In beiden Bereichen sind auch die Messtechnik-Komponenten besonders gefordert. Füllstand- und Drucksensoren von Vega sind betriebssicher, einfach zu reinigen, robust, vielseitig und dabei einfach in der Handhabung: So geben sie selbst unter extremen Bedingungen oder bei strenger Reglementierung die wichtigen Impulse zu mehr Anlagensicherheit und -effizienz. Vega-Sensoren überzeugen in Anwendungen, die eine hygienisch einwandfreie Umgebung verlangen: Sie minimieren Wartung und Stillstand bei entscheidend mehr Sicherheit und Effizienz. Hochwertige Materialien widerstehen den aggressiven Reinigungsmitteln: Im spaltund totraumfreien Hygiene Design bleiben sie selbst bei Dampfstrahlreinigung langzeitstabil. EINHEITLICHE HYGIENEADAPTER Ein gemeinsames Adaptersystem, das EG 1935/2004-, FDA-, EHEDG-, 3-A-konform ist, kann für Füllstandsensoren ebenso genutzt werden, wie auch für Drucksensoren und Grenzschalter. Ob metallisch dichtend oder mit O-Ring- Dichtung: Die Sensoren passen für alle handelsüblichen hygienischen Anschlüsse. Die Vorteile sind: n flexible und einfache Integration n schneller Austausch n reduzierte Stillstandzeiten n weniger Varianten an Lager AUF STANDARDAPPLIKATIONEN ZUGESCHNITTEN Mit neuen kompakten Geräteserien an Drucksensoren und Grenzschaltern komplettiert Vega jetzt sein Messtechnikportfolio für hygienesensible Prozesse. Die Produktfamilien Vegabar und Vegapoint beweisen, dass Automatisierung besonders einfach und gleichzeitig hocheffizient sein kann, ohne dabei Kompromisse in punkto Sicherheit, Hygiene oder Genauigkeit einzugehen. Die neuen Messgeräte sind passend zugeschnitten auf Standardapplikationen, DIE NEUEN DRUCKSENSOREN UND GRENZSCHALTER KOMBI- NIEREN SICHERHEIT, FLEXIBILITÄT UND REPRODUZIERBARKEIT bei denen Anwender jedoch keine Kompromisse in punkto Qualität eingehen wollen. Ihr einheitliches Hygieneadaptersystem (siehe Infokasten) sorgt für Flexibilität und erlaubt es, Aufwand und Lagerhaltung auf einem sinnvollen Niveau zu halten. Die Prozessanschlüsse lassen sich nach Bedarf auswählen und den Anforderungen vor Ort anpassen. BEREIT FÜR DIE REINIGUNG Alle Oberflächen der Sensoren, die mit dem Produkt in Berührung kommen, werden aus Edelstahl gefertigt und besitzen optimale Rauigkeitswerte. Durch die Bank sind alle Materialien nach FDA und EG 1935/2004 zugelassen und geprüft. Bestätigt ist dies durch unabhängige Labore und Institute. Zertifiziert ist die Konstruktion der Geräte nach der europäischen EHEDG-Richtlinie und den nordamerikanischen 3-A Sanitary Standards Inc. Vega-Sensoren stellen sicher, dass in jedem Prozessschritt alle benötigten Medien mit ausreichend Reserve zur Verfügung stehen und halten den komplexen CIP- und SIP-Prozessen dabei zuverlässig Stand. SCHALTZUSTAND AUF EINEN BLICK ERKENNBAR Alle Schaltzustände sind visuell dank der Rundum-Schaltzustandsanzeige aus jeder Richtung erfassbar. Die Farbe des Leuchtrings bleibt selbst bei Tageslicht gut erkennbar, auch weil sie aus über 256 Farben frei wählbar ist. Damit wird für den Anlagenbetreiber auf den ersten Blick erkennbar, ob der Messvorgang läuft, ob der Sensor schaltet oder ob womöglich eine Störung im Prozess vorliegt. UNIVERSELLE KOMMUNIKATION ÜBER IO-LINK Mit an Bord der neuen Kompaktserie ist viel Sensorintelligenz: Für die universelle und gleichzeitig besonders einfache Kommunikation sorgt das Standardprotokoll IO-Link. Damit verfügen die Geräte über die standardisierte Kommunikationsplattform, die den nahtlosen Datentransfer und die einfache Integration der Anlage ermöglicht. So lassen sich die Sensoren kostengünstig installieren, parametrieren – und bei Bedarf auch schneller wieder in Betrieb nehmen. IO-Link überträgt Parameter automatisch, sollte einmal ein Gerät ausgetauscht werden. DER KONSTRUKTEUR 1-2/2020 35

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