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Der Konstrukteur 11-12/2021

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Der Konstrukteur 11-12/2021

ELEKTROTECHNIK /

ELEKTROTECHNIK / INDUSTRIEELEKTRONIK 01 01 Zukunftssichere Automatisierung mit der neuen Axioline E-Generation 02 Digital I/Os und IO-Link-Master sowie IO-Link-Devices der neuen Axioline E-Generation mit verschiedenen Funktionen 03 Innovative M12-Push-Pull-Schnellanschlusstechnik und klassische M12-Schraubsteckverbinder vereint in einem Port 03 02 PRODUKTE UND ANWENDUNGEN ohne ein ergänzendes Einspeisekabel selbst bei deutlich längeren Kabelstrecken eingesetzt werden. In Kombination mit dem integrierten Zwei-Port-Switch sowie einem Power-Out-Anschluss lassen sich mehrere Geräte in einer einfachen Linientopologie in der Anlage installieren. Die IO-Link-Masterports, die mit einer Zykluszeit von weniger als 500 Mikrosekunden kommunizieren, besitzen eine Stromtragfähigkeit von bis zu 2 A an L+ sowie bis zu 4 A an UA. Sie erlauben somit den Betrieb von hochperformanten und leistungsstarken IO-Link-Devices oder den Aufbau von IO-Link-Substrukturen mit den jeweiligen I/O- Boxen. Als Vorteile erweisen sich dabei der geringe Verkabelungsaufwand sowie die Kostenreduzierung im Vergleich zu herkömmlichen Automatisierungsstrukturen mit Feldbusteilnehmern. Die IO-Link-Geräte der neuen Generation integrieren sich aufgrund der Parametrierungsoptionen der angeschlossenen IO-Link-Devices bestmöglich in die Automatisierungssysteme. Beim offenen Ecosystem PLCnext Technology lassen sich die Geräte beispielsweise ohne zusätzliche Software einfach einstellen. Dies erfolgt über die Einbindung der IO Device Description (IODD) der angekoppelten IO-Link-Devices im Engineering-System PLCnext Engineer. Durch das Importieren der IODD sind die IO-Link-Devices in der Engineering-Umgebung identisch zu den Profinet-Devices abgebildet. Die Geräteparameter aus der IODD werden automatisch in Anlaufparameter umgewandelt und zusammen mit den Standard-Anlaufparametern der Profinet-Devices beim Geräteanlauf heruntergeschrieben. Außerhalb des Ecosystems PLCnext Technology bieten weitere Optionen – beispielsweise die Software IOL-Conf – Lösungen zur Geräteparametrierung der angeschlossenen IO-Link-Devices. ARCHITEKTUR PASST SICH FLEXIBEL AN NEUE STANDARDS AN Da in modernen Maschinen und Anlagen immer mehr Daten erfasst und vernetzt werden, hat die Komplexität der Produktionsprozesse in den letzten Jahren stetig zugenommen. Um den Umgang mit der Vielzahl an Daten zu vereinfachen und die Anforderungen der Industrie zu erfüllen, bedarf es eines gemeinsamen Kommunikationsstandards mit definierten Schnittstellen. Die Axioline E-Geräte der neuen Generation unterstützen sukzessive alle marktrelevanten Industrial-Ethernet-Protokolle, zum Beispiel Profinet, Ethernet/IP, Modbus/TCP und Ethercat. Die Architektur der Axioline E-Geräte verbindet zwei Kommunikationsparadigmen parallel und rückwirkungsfrei auf einer Geräteplattform: industrielle Echtzeitkommunikation sowie schnelle, sichere und zuverlässige IIoT-Funktionen (Industrial Internet of Things) – zum Beispiel über OPC UA. Wegen des standardisierten und steuerungsunabhängigen Zugangs zu Geräteinformationen und -konfigurationen sowie des Device- und Patch-Management erweist sich OPC UA als wichtiger Baustein für die plattformneutrale und sichere industrielle Datenübertragung. Durch ihre innovative Gerätearchitektur passen sich die Axioline E-Geräte der neuen Generation flexibel an neue Technologiestandards sowie zukünftige Netzwerke – etwa Profinet over TSN – an. SECURITY-EIGENSCHAFTEN GANZHEITLICH UMGESETZT Mit der Umsetzung des Industrial Internet of Things zeigt sich das Thema Security als eine Schlüsseltechnologie für cyber-physikalische Systeme. Weil IIoT-Systeme riesige Datenmengen sammeln 38 DER KONSTRUKTEUR 2021/11-12 www.derkonstrukteur.de

DER XXX KONSTRUKTEUR Newsletter DER E-MAIL-SERVICE für Konstruktionsleiter und Konstrukteure, Entscheider in disziplinübergreifenden Konstruktions- und Entwicklungsprozessen im Maschinenbau und in der Elektrotechnik. ANLAGEN UNABHÄNGIG VON NETZWERKEN PLANEN Der Axioline E IO-Link-Master lässt sich mit bis zu acht IO-Link- Devices zu einer modularen I/O-Station erweitern, um die in der Maschine oder Anlage verteilten Signale zu erfassen und auszugeben. Dabei bietet Axioline E für alle gängigen Netzwerke einen IO-Link-Master, entweder im Kunststoff- oder im Metallgehäuse. Das schafft Netzwerkunabhängigkeit bei der Anlagenplanung. AKTUELLE INFORMATIONEN rund um die Themen Antriebstechnik, Fluidtechnik, Automatisierungstechnik, CAD/CAM/PLM, Verbindungsund Werkstofftechnik sowie Konstruktionselemente. MATS KÖLLING, Produktmanagement I/O-Systems bei Phoenix Contact und analysieren, muss sichergestellt sein, dass es Kontrollen zum Schutz der Daten sowie zur Gewährleistung ihrer Integrität gibt. Vor diesem Hintergrund berücksichtigen die Axioline E-Geräte der neuen Generation die Security-Eigenschaften bereits ab der Entwurfsphase ganzheitlich. Als sogenannte Secure-by- Design-Produkte werden die Geräte den Anforderungen des TÜV-zertifizierten Prozesses gemäß IEC 62443-4-1 gerecht. Mit den implementierten Security- Features für die Feld- und Cloud-Konnektivität – beispielsweise Hardware-unterstützte kryptografische Operationen wie Protokolle wie HTTPS oder OPC UA, Secure Boot oder die Vorbereitung für ein sicheres Device- und Patchmanagement – sind die Geräte optimal auf zukünftige Automatisierungsaufgaben eingestellt. INNOVATIVE ANSCHLUSSTECHNIK FLEXIBILISIERT DIE FELDVERDRAHTUNG Bei den Axioline E-Geräten der neuen Generation handelt es sich um das erste I/O- System mit M12-Push-Pull-Schnellanschlusstechnik. Die M12-Duo-Kontur erlaubt eine flexible Feldverdrahtung mit M12-Schraubsteckverbindern oder der neuen M12-Push-Pull-Schnellanschlusstechnik. Das durchgängig normierte Push-Pull- Produktprogramm sorgt für eine weltweite Verfügbarkeit der Komponenten. Aufgrund der Standardisierung gemäß IEC 61076-2-010 ist die M12-Push-Pull-Schnellanschlusstechnik herstellerübergreifend kompatibel. Durch eine zuverlässige 360°-Schirmung bietet sie in elektromagnetisch belasteter Umgebung eine sichere Signalübertragung. Im Vergleich zu den M12-Schraubsteckverbindern spart die Push-Pull-Anschlusstechnik wegen der werkzeuglosen Montage 80 % Zeit ein, was zwei Minuten pro Gerät entspricht. Eine Rückmeldung durch das Verrasten des Anschlusssteckers sowie ein einfacher Zugtest führen zu einer hohen Fehlersicherheit bei der Montage. Mehr Infos: www.phoenixcontact.de/remote-io Bilder: Phoenix Contact www.phoenix-contact.de AM DER Jetzt kostenlos anmelden! PULS TECHNIK! http://bit.ly/VFV_Newsletter

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