ANZEIGE EXTREM-TEMPERATUREN IM GRIFF DIE SMARTE PCW-KOMBILÖSUNG FÜR BIS ZU 1.850 GRAD CELSIUS Anspruchsvolle thermische und chemischphysikalische Prozesse verlangen Werkstoffen viel ab. Doch die beste Hochtemperatur-Isolierung nützt wenig, wenn die Montage kompliziert ist oder der Kleber unter Extrembedingungen versagt. KAGER löst diese Aufgabe mit einer perfekt aufeinander abgestimmten Systemlösung: hochqualitative polykristalline Wollen (PCW) gepaart mit dem gebrauchsfertigen Spezialkleber Typ 1800 Pro. Halbzeuge aus polykristallinen Wollen, kurz PCW (Hauptbild), sind die vielseitige Werkstoff-Alternative für Einsätze bis 1.850 °C. Sie bestehen aus keramischen Fasern, die einen Aluminiumoxid-Gewichtsanteil von über 70 Prozent haben; in einem Sol-Gel-Verfahren werden sie aus wässrigen Spinnlösungen gewonnen. Sie sind ein vielseitig verwendbarer Werkstoff, der sich sowohl für Einsatztemperaturen von bis zu 1.850 °C eignet, als auch für anspruchsvolle chemisch-physikalische Anwendungen. Das deutsche Unternehmen KAGER bietet sie in verschiedenen Ausführungen in Platten-, Vlies- und Papierform an. Dabei handelt es sich stets um hochqualitatives und homogenes Material, das sich gut verarbeiten lässt. Es weist eine hohe chemische Beständigkeit auf, ist frei von unzerfaserten Partikeln („Shots“), hat eine nur geringe Wärmeleitfähigkeit und fein strukturierte Oberflächen. Die Papiere und Vliese lassen sich einfach schneiden, rollen und formen. Die PCW-Platten verfügen über eine hohe Formstabilität und eine nur geringe thermische Schrumpfung. EINFACHE MONTAGE - MIT DEM PLUS AN VIELSEITIGKEIT Passend zu den PCW und abgestimmt auf ihre einfache Montage bietet KAGER den Hochtemperatur-Klebstoff Typ 1800 Pro (Bild klein) an. Dabei handelt es sich um ein plastisch verformbares Material aus polykristallinem Mullit bzw. Aluminiumoxidwolle, einem anorganischen Bindemittel und verschiedenen Additiven. Dieser für das Verkleben von Faserwerkstoffen konzipierte 1K-Kleber ist bis zu 1.750 °C temperaturbeständig und hat sich im KAGER-Technikum als Optimallösung für den Einsatz mit PCW-Halbzeugen erwiesen. Er verfügt über eine hohe Biegefestigkeit, eine geringe Schrumpfung und einen hohen Festkörpergehalt. Daher ist er nicht nur ein ausgezeichneter Faser-zu- Faser-Klebstoff, sondern lässt sich auch als Oberflächenbeschichtung und zur Reparatur von Rissen und Löchern nutzen. Als Beschichtung reduziert er den Abrieb und die Staubbildung durch thermische und korrosive Belastung. KAGER liefert den Klebstoff Typ 1800 Pro als vorgemischte Paste gebrauchsfertig an. Seine Verarbeitung ist einfach; als Verdünner dient destilliertes Wasser. Die zu behandelnden Oberflächen müssen staubfrei sein und werden zunächst mit Wasser besprüht. Anschließend wird eine dünne Schicht des Hochtemperaturklebers appliziert und beide Kontaktflächen werden zusammengepresst. Unter Druck trocknen die verklebten Teile bei Raumtemperatur binnen 24 Stunden. Die Kombilösung von Spezialklebstoff und PCW-Halbzeug gehört zu vielen Produktpaarungen, die KAGER auf der Basis seines Portfolios an Hochtemperaturprodukten zusammenstellt. Dank seines über die Jahrzehnte erworbenen Werkstoffund Praxis-Know-hows ist das Unternehmen zudem nicht nur Händler und Lieferant, sondern oft auch kompetenter Ratgeber seiner Kunden. Bilder: Kiefer Industriefotografie www.kager.de IHRE VORTEILE IN DER PRAXIS Maximale Beständigkeit: PCW-Halbzeuge für Einsätze bis 1.850 °C. Gebrauchsfertige Lieferung: Keine Dosierfehler - der Kleber kommt als fertige Paste. Einfache Verarbeitung: Werkzeuge mit Wasser reinigen, Trocknung binnen 24 h bei Raumtemperatur. 2-in-1 Funktion: Klebstoff und hocheffektiver Abriebschutz in einem Produkt. Know-how inklusive: Profitieren Sie von Jahrzehnten Werkstoff-Expertise direkt vom Ratgeber KAGER. 2 DER KONSTRUKTEUR 2026/05 www.derkonstrukteur.de
EDITORIAL WENN ALLES MIT ALLEM EINS WIRD Engineering war noch nie eine Aufgabe für Einzelkämpfer - heute aber zwingt der Markt zum Umdenken. Wer Maschinen, Roboter oder Anlagen entwickelt, kann nicht länger in isolierten Disziplinen denken. Mechanik, Elektronik, Software, Sensorik, Werkstoffe und Nachhaltigkeit greifen so eng ineinander, dass jede Schnittstelle leicht zur Fehlerquelle werden kann. Hier setzen ganzheitliche Ansätze an: Sie betrachten technische Systeme über den ganzen Lebenszyklus - von der Idee bis zur Demontage. Die Dringlichkeit ist hoch. Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau werden bis 2030 die Automatisierung ihrer Prozesse mehr als verdoppeln, wie der aktuelle Global Industrial Manufacturing Sector Outlook erwartet, für den PwC mehr als 400 Führungskräfte weltweit befragt hat. Die Gewinner zeichnen sich demnach durch ein klares Muster aus: Sie adaptieren Technologien schnell, kooperativ und ganzheitlich - und können so ihren Vorsprung im Rennen um Digitalisierung und Künstliche Intelligenz ausbauen. Gleichzeitig erleben wir einen Maschinen- und Anlagenbau zwischen stagnierender Konjunktur, regula torischen Herausforderungen und disruptiven Innovationen - mit neuen Spielregeln, neuen Märkten und neuen Tech-Playern, die etwa mithilfe von KI-beschleunigter Simulation die Produktion von morgen effizienter gestalten wollen. Wie ganzheitliches Engineering konkret ausschauen kann, zeigen mehrere Beispiele in dieser Ausgabe. Beim autonomen Mulchroboter Scarabaeus verschmelzen Robotik, nachhaltige Energieversorgung und ausgefeilte Dämpfungstechnik zu einer Lösung (S. 32). Die Innovation zeigt den Nutzen interdisziplinärer Kooperation im Engineering, bei dem auch das Wissen um klassische Konstruktionselemente unentbehrlich bleibt. Gerade in der Verfahrens- und Anlagentechnik erweist sich der Lebenszyklus als ein komplexer, ineinandergreifender Prozess. Planung, Bau, Inbetriebnahme, Betrieb und Instandhaltung dürfen hier nicht isoliert betrachtet werden. „Wer Anlagen heute plant, muss Prozesse ganzheitlich denken“, betont Oliver Binz im Standpunkt auf Seite 6. Mein Rat: Wer erfolgreich konstruieren will, sollte in Zusammenhängen statt in Komponenten denken. Inspiration finden Sie im Heft. NEU induSENSOR Induktive Wegsensoren (LVDT) und Messtaster • Mehr als 250 verschiedene Sensoren mit Messbereichen von 1 - 630 mm • Hohe Genauigkeit • Ideal für Maschinenbau und OEM-Serien • Standardisierte und kundenspezifische Sensorbauformen, auch zur Integration im Hydraulikzylinder • Flexibel im Einbau durch speziell entwickelte Messverfahren mit Stößel, Messring, Hülse und Taster Ideal zur Integration in Maschinen und Anlagen Ihr Felix Berthold f.berthold@vfmz.de induSENSOR MSC7x0x Mehrkanal-Controller mit Feldbusanbindung Kontaktieren Sie unsere Applikationsingenieure: Tel. +49 8542 1680 micro-epsilon.de/LVDT
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