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Der Konstrukteur 6/2022

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Der Konstrukteur 6/2022

KONSTRUKTION 2030

KONSTRUKTION 2030 GRÜNER UND DIGITALER WANDEL … Phoenix Contact ist dem größten Dachverband für Industrietechnologie in Europa, Orgalim, beigetreten. Welchem Trend folgen Sie mit dieser Initiative? Unser Ziel ist es, den Verband in seiner europäischen Gremienarbeit als Industrieunternehmen auf dem Weg in ein CO 2 - neutrales Europa zu unterstützen. Dafür wird Phoenix Contact Lösungsansätze in Form von Anwendungsbeispielen einbringen, welche die technischen Möglichkeiten veranschaulichen. Mit dieser technischen Sichtweise kann ein Technologieunternehmen wie Phoenix Contact einen wichtigen und vor allem direkten Beitrag in der politischen Arbeit leisten. TECHNOLOGIEUNTERNEHMEN KÖNNEN DAZU BEITRAGEN, DEN KLIMAWANDEL ZU BEWÄLTIGEN Die Digitalisierung spielt eine entscheidende Rolle. Eine umfassende Elektrifizierung der Gesellschaft schafft die Voraussetzung für eine intelligente Vernetzung aller energieverbrauchenden und -erzeugenden Sektoren. Mit der Kopplung dieser Sektoren steht eine technische Lösung zur Verfügung, die sich auch ökonomisch rechnet. Dabei geht es um die umfassende smarte Vernetzung der Sektoren Energie, Industrie, Mobilität, Infrastruktur und Gebäude – und zwar sowohl in puncto Informationen ebenso wie Energie. Ziel ist ein effizientes und ausbalanciertes Gesamtsystem, in dem die überschüssige Energie stets dorthin gelenkt wird, wo sie gerade erforderlich ist. An diesem Punkt setzt die Elektro-, Automatisierungs- und Informationstechnik an. Bei einer sektorübergreifenden Vernetzung müssen „technologische Brücken“ gebaut werden. Die Digitalisierung erweist sich hier als wesentlicher Baustein, der so einen Beitrag zur Begrenzung des Klimawandels sowie zur Teilhabe sämtlicher Menschen an Entwicklung und Wohlstand leistet. www.phoenixcontact.de MENSCHEN UND MÄRKTE CO 2 -neutrale Energie wird der Schlüsselfaktor sein, um Klimaschutz und Wohlstand miteinander zu vereinbaren. Was bedeutet das für Industrieunternehmen? Die Elektrifizierung der Welt eröffnet ein riesiges wirtschaftliches Potenzial und vielfältige Möglichkeiten für alle Menschen. Insbesondere dem Wirtschaftsstandort Deutschland kommt durch die Innovationskraft des Mittelstands eine besondere Bedeutung zu. Technologieunternehmen wie Phoenix Contact möchten die Akteure motivieren und können zudem wesentlich dazu beitragen, Menschheitsprobleme wie den Klimawandel durch technische Innovationen und Lösungen – zum Beispiel im Bereich der erneuerbaren Energien, Energieeffizienz in Industrie oder Gebäuden sowie Elektromobilität – zu bewältigen. Welche Rolle wird Digitalisierung in der Dekarbonisierung bzw. Klimadebatte spielen? 8 DER KONSTRUKTEUR 2022/06 www.derkonstrukteur.de FRANK STÜHRENBERG, Vorsitzender der Geschäftsführung der Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg

EJOT-GRUPPE WILL BIS 2035 KLIMANEUTRAL WERDEN Nachhaltigkeit war das zentrale Thema des 8. Lieferantentages der Ejot-Gruppe in Bad Berleburg. Die zentrale Botschaft dieses Tages: Die Ejot-Gruppe wird ihre CO 2 -Emissionen von derzeit 184.000 Tonnen pro Jahr bis 2035 auf null senken. „Das ist bei Ejot die wichtigste Zukunftsaufgabe“, wie Christian Kocherscheidt, Geschäftsführender Gesellschafter der Ejot-Gruppe, sowie Markus Rathmann, Chief Supply Chain Officer, übereinstimmend in ihren Vorträgen betonten. „Vermeiden geht vor Reduzieren und Kompensieren“, betonte Markus Rathmann. Die Notwendigkeit zum Handeln sei nicht nur steigenden Anforderungen der Kunden und des Gesetzgebers geschuldet, sondern insbesondere auch aus Verantwortung gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie den nachfolgenden Generationen. Zu Beginn des Lieferantentages stand eine Exkursion in das Ejot-Aufforstungsareal auf dem Programm, wo die Gäste unter fachlicher Anleitung Pflanzensetzlinge gepflanzt haben. Im Laufe dieses Jahres soll das Areal mit einer klimastabilen Mischung aus Laub- und Nadelbäumen aufgeforstet werden. www.ejot.de/industrie FLENDER ÜBERNIMMT WINDTURBINEN- HERSTELLER Strategischer Schritt im Windmarkt: Der Antriebsspezialist Flender hat den finnischen Windturbinen- Getriebehersteller Moventas vollständig übernommen. Die Ü bernahme ist der nä chste Schritt in Flenders Wachstumsstrategie nach dem Schritt in die Eigenstä ndigkeit im letzten Jahr. „Die Expertise und das Produktportfolio von Moventas passen perfekt in unsere Strategie,“ sagte Andreas Evertz, CEO der Flender-Gruppe. „Wir freuen uns, dass die Kollegen von Moventas zu unserem Team gestoßen sind. Gemeinsam werden wir den Windmarkt weiterhin mit Spitzentechnologien versorgen und unsere Servicekompetenz erweitern,“ erklärte Aarnout Kant, President Wind Gears bei Flender. Die Flender-Gruppe beginnt nun mit der Fusion der beiden Unternehmen. Wä hrend des Fusionsprozesses sollen die Geschä fte beider Untenrehmen wie gewohnt weiterlaufen. www.flender.com ®

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