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EDITORIAL ROBBI UND TOBBI KOLLABORIEREN Meinem Sohn lese ich gerade abends aus „Robbi, Tobbi und das Fliewatüüt“ vor, einem Kinderbuchklassiker von Boy Lornsen aus dem Jahr 1967. Der Roman handelt von einem elfjährigen Erfinder, einem Roboter der 3. Robotklasse mit Plätteisenfüßen und einer Erfindung, die fliegen, schwimmen und fahren kann. Mein Sohn liebt die Geschichte. Und als Redakteur denke ich mir: Eigentlich ist das ja eine erstaunlich zutreffende Parabel auf das, was wir Mensch-Roboter- Kollaboration nennen. Robbi ist ein Roboter, der eine klar definierte Aufgabe hat: Er muss drei Prüfungsaufgaben bestehen. Er verfügt über enorme Rechenleistung, eine super Wahrnehmung und ist unermüdlich. Nur das Treppensteigen ist nicht so sein Ding und er scheitert gelegentlich an dem, was jedes Kind kann: Improvisieren, Kontext deuten oder mit Unerwartetem umgehen. Dafür darf er sich aber einen Menschenfreund als Hilfe suchen. Tobias Findeisen wiederum ist ein Junge mit einer fantastischen Konstruktionsidee und einem Bleistift. Aber Robbi leiht Tobbis Konstruktionsplan heimlich aus und baut tatsächlich dieses (für Erwachsene höchst unwahrscheinliche) Fliewatüüt, das mit Himbeersaft betrieben wird. Gemeinsam starten sie mit dem Fliewatüüt in das Abenteuer, die Welt zu entdecken und die Prüfungsaufgaben zu beantworten. Was die beiden verbindet, ist der Spaß an Technik und eine „Arbeitsteilung“ nach Stärken. Robbi rechnet, Tobbi entscheidet. Robbi liefert Daten, Tobbi bewertet sie. Tobbi hilft Robbi aber auch mal auf der Wendeltreppe im Leuchtturm. Das ist der Kern jeder gelungenen Cobot-Anwendung: Nicht die Frage „Wer ersetzt wen?“, sondern „Wer kann was besser?“ Der Mensch bringt sein Urteilsvermögen, Prozesswissen und die Fähigkeit ein, bei Abweichungen nicht in Fehlerroutinen zu laufen, sondern eine Lösung zu finden. Noch etwas fällt auf: Tobbi hat keine Angst vor Robbi, der freilich alles andere als ein langweiliger Musterroboter ist. Akzeptanz entsteht hier durch das gemeinsame Tun. Die Kür ist vielleicht ein Roboterfreund, mit dem Menschen gerne interagieren, weil sie sich gut verstehen. Nun will mein Sohn wissen, ob es das Fliewatüüt wirklich gibt. Ich sage ihm: Noch nicht. Ein findiger Konstrukteur baut vielleicht gerade daran. Die Digitalisierung von Glatt- und Festwalzprozessen - Effiziente Überwachung und Dokumentation von Glatt- und Festwalzprozessen - Auftretende Walzkräfte live im Prozess messen, abspeichern und an eine externe Anwendung übertragen Glattwalzen Festwalzen Schälen & Glattwalzen Ihr Felix Berthold f.berthold@vfmz.de Halle 1 Stand 1F62 ECOROLL AG Werkzeugtechnik Hans-Heinrich-Warnke-Str. 8 | D-29227 Celle Tel.: +49 514198650 | Mail: mail@ecoroll.de www.ecoroll.de
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