STANDPUNKT INDUSTRIAL AI: WARUM WIR SOUVERÄNE DATENRÄUME BRAUCHEN Viele Industrieunternehmen, insbesondere im Mittelstand, stehen bei der praktischen Umsetzung der digitalen Transformation vor vielen Herausforderungen. Dabei geht es weniger um einzelne Technologien sondern vielmehr um das intelligente Zusammenspiel der Komponenten. Michael Fritz beleuchtet die Hintergründe und zeigt Lösungen auf. ERST DURCH DIE SICHERE VERNETZUNG ENTSTEHT DER SKALIERBARE MEHRWERT DATEN- GETRIEBENER WERTSCHÖPFUNG Wie können bestehende Produktionsanlagen schrittweise digitalisiert werden - beispielsweise durch Retrofit-Lösungen? Wie lässt sich Künstliche Intelligenz (KI) im Sinne von Industrial AI durchgängig in die Anwendung bringen? Und welche entscheidende Rolle spielen dabei leistungsfähige Edge- und Cloud- Infrastrukturen sowie hierfür notwendige sichere, souveräne Datenräume? Genau an diesen Fragen arbeitet das Fraunhofer CCIT und bietet mit Edge Cloud Continuum for Production (ECC4P) hierfür einen modularen und zukunftsfähigen Ansatz. Er bildet eine zentrale Grundlage für die Weiterentwicklung hin zu vernetzten und datengetriebenen Produktionsumgebungen im Sinne der Smart Factory. sowie weiteren Partnern aus Industrie und Technologie konkret aufgezeigt. Gleichzeitig wird deutlich: Damit sich Industrial AI und neue digitale Geschäftsmodelle in Datenökosystemen in der Breite etablieren können, bedarf es geeigneter Rahmenbedingungen und Anreize für Unternehmen, sich aktiv zu beteiligen. Entscheidend ist dabei, dass Industrial AI auf einer verlässlichen, sicheren und kontrollierbaren Datenbasis aufsetzt. Datensouveränität, Datennutzungskontrolle und vertrauenswürdige Datenräume sind damit zentrale Voraussetzungen für die erfolgreiche industrielle Anwendung von KI. Das Fazit lautet daher: Erst durch die sichere Vernetzung vieler Akteure und Datenquellen entsteht der skalierbare Mehrwert daten getriebener Wertschöpfung. Bild: Fraunhofer CCIT www.cit.fraunhofer.de MENSCHEN UND MÄRKTE Zunehmend entscheidend wird auch die Frage, wie sich auf dieser technologischen Basis neue Wertschöpfungsketten entwickeln lassen - sowohl innerhalb der eigenen Produktion als auch über Unternehmensgrenzen hinweg. Dies beinhaltet die aktive Suche nach konkreten, wirtschaftlich tragfähigen digitalen Geschäftsmodellen in Datenökosystemen wie Catena-X und Factory-X. Gerade föderierte Datenräume und Datenökosysteme schaffen hierbei die Voraussetzung, um Daten standort- und unternehmensübergreifend nutzbar zu machen und neue Formen der Zusammenarbeit und Wertschöpfung zu ermöglichen. Für viele Unternehmen ist dabei entscheidend, wie nah diese Ansätze bereits an der industriellen Praxis sind und wie sich Themen wie Datensouveränität, Sicherheit und Datennutzungskontrolle verlässlich umsetzen lassen. Das Fraunhofer CCIT hat das Zusammenspiel der dafür notwendigen technologischen Bausteine gemeinsam mit seinem Technologiepartner German Edge Cloud MICHAEL FRITZ, LEITER DER GESCHÄFTSSTELLE FRAUNHOFER CLUSTER OF EXCELLENCE COGNITIVE INTERNET TECHNOLOGIES CCIT 6 DER KONSTRUKTEUR 2026/ASB www.derkonstrukteur.de
PNEUMATIK-TOCHTER GEGRÜNDET Die Hansa-Flex AG hat die 100-prozentige Tochter Hansa-Flex Pneumatics GmbH gegründet. Die eigenständige Vertriebsgesellschaft für Pneumatikprodukte nimmt ab sofort ihre Geschäftstätigkeit auf, wie das Unternehmen Mitte März mitteilte. Geschäftsführer ist Thorben Buschmann (Bild). Mit der Ausgliederung des Pneumatikgeschäfts in eine kleine, fokussierte und schlagkräftige Organisation reagiert das MASCHINENBAU DÜRFTE 2026 AUF DER STELLE TRETEN Die VDMA-Volkswirte senken ihre reale Produktionsprognose für das laufende Jahr: von bisher + 1 Prozent auf +/- 0 Prozent. „Wir gehen davon aus, dass die reale Produktion 2026 zum Vorjahr nicht wächst“, sagt VDMA-Chefvolkswirt Dr. Johannes Gernandt (Bild). Trotz der Auftragszuwächse in den ersten vier Monaten bleiben viele Betriebe unterausgelastet; von Januar bis April wurden real 3 Prozent mehr Bestellungen verbucht. Die technischen Kapazitäten lagen im April mit 77,8 Prozent deutlich unter dem mittleren Wert von 85,6 Prozent. „Der seit Ende Februar andauernde Krieg in der Golfregion hat die weltweite Unsicherheit erhöht, die Inflation angetrieben und uns zurückgeworfen. Die Produktion im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland lag in den ersten vier Monaten des laufenden Jahres um real 2,6 Prozent unter dem Vorjahreswert. www.vdma.eu Unternehmen auf die wachsenden Anforderungen des Marktes. Ziel ist es, Marktpotenzial im Bereich Pneumatik noch konsequenter zu erschließen und Kunden mit maßgeschneiderten Lösungen zu bedienen. Der strategische Schwerpunkt liegt auf Großkunden aus der Industrie sowie dem OEM-Bereich. Dabei profitiert das neue Unternehmen von den Synergien innerhalb der Hansa-Flex Gruppe, und zwar besonders in den Bereichen Logistik, technisches Knowhow und dem Marktzugang. Mit der Neugründung unterstreicht das Unternehmen seinen Anspruch, integraler Bestandteil eines jeden Fluid-Power-Systems zu sein und Kunden über alle Technologien hinweg zu begleiten. „Mit der Hansa-Flex Pneumatics GmbH bündeln wir unsere Kompetenzen in einer fokussierten Einheit, um das Marktpotenzial der Pneumatik noch gezielter zu nutzen und unsere Kunden ganzheitlich zu begleiten“, so Thomas Armerding, CEO von Hansa-Flex. www.hansa-flex.de INDUSTRIAL POWERISE ® POWER MEETS CONTROL INDUSTRIAL POWERISE ® - ELEKTROMECHANISCHE ANTRIEBE • Schlankes Design und wartungsfreier Betrieb • Einzigartige Kombination mit Gasfeder möglich • Application Engineering für individuelle Anpassung • Millionenfache Erfahrung aus der Automobilindustrie • Exklusiv in Kleinstmengen bei ACE Chemnitz, 23. + 24. September, STAND: 2-131 Bad Salzuflen, 03. - 05. November, STAND: 20-643 SCAN HERE FOR MORE INFORMATION: AB LAGER UND STÜCK- ZAHL 1 BEI ACE ACE Stoßdämpfer GmbH · Langenfeld · Germany · www.ace-ace.de
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